Montag, 22. Januar 2007
GMX - Satz mit X
Gehört GMX neuerdings auch zu Gazprom? Hat da vielleicht irgendein Online-Oligarch die Datenpipeline zugedreht oder was geht da? Den ganzen Vormittag lang nicht viel. Ständig hieß es: "Der Server braucht zu lange, um eine Antwort zu senden." Inzwischen habe ich zwar Zugriff auf mein Postfach, aber es ächzt und zittert, als würden die Sturmtiefs Kyrill und Lothar gemeinsam zur DoS-Attacke blasen.

Und komme mir jetzt keiner mit "hach, also ich hab ja nen gmail-account (oder meinethalben auch ne AOL-Adresse, ein T-Onlein-Schließfach oder einen eigens von Linus Torvalds himself mundgeklöppelten Mailserver auf Linuxbasis) - und da läuft alles ganz supi-smooth". Schmu, sag ich da nur. Die gängigen Alternativen ohne eigenen Mailserver haben alle ihre Macken und Zicken. Selbst die hochgelobte googlemail hat mich auch schon öfters im Stich gelassen. So wird das jedenfalls nichts mit digitalem Lifestyle.

Ach ja, auf die Gasheinis (ausdrücklichen Gruß in diesem Zusammenhang auch an unseren geschätzten Exkanzler und Russenknecht auf der Gazprom-Payroll) komme ich auch noch zu sprechen. Als ich nämlich die Abrechnung für 2006 aus dem Briefkasten zog, fiel mir im ersten Moment angesichts der Nachzahlungssumme nicht mehr viel anderes ein als "na sdorowje". Was blüht uns da erst, wenn mal ein richtiger Winter kommt? Muss ich dann alle E-Mails ausdrucken und damit den Tischgrill heizen, damit es warm wird und bezahlbar bleibt?

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