Mittwoch, 16. August 2017
Das Darkmobil kommt in die Jahre


Die Hauptuntersuchung (die wievielte eigentlich?) steht mal wieder an. Im ersten Anlauf wird das wohl eher nichts mit der Plakette, da haben sich paar Sachen angesammelt, ein Leck im Servoöl-Behälter, eine verkantete Scheibe in der Fahrertür und das alte Spielchen mit der Beifahrerairbag-Warnleuchte - das sind zumindest die offensichtlichen Mängel, von denen ich weiß. Und bei Kilometerstand 268.000 kann da noch da eine oder andere dazukommen. Diverse Verschleißteile wie Reifen und Bremsen waren beim vorigen Mal schon dran, an der Front sollte eigentlich Ruhe sein, aber allmählich wird der Rost ein Thema (ausgerechnet am Nierenblech), und so manches Kunststoffteil wird auch bröselig mit den Jahren.

Drücken Sie bitte alle schön die Daumen, dass sich der Aufwand auch diesmal wieder in Grenzen hält.

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Freitag, 11. August 2017
Ach, Altmühltal!


Töchterlein hatte sich ja gewünscht, mal mit dem Papa allein auf Reisen zu gehen, und jetzt haben wir das auch erledigt, bevor wir alle drei in den Süden fliegen und dem trüben Düsseldorfer Sommer entfliehen. Eindeutiges Fazit beider Reiseteilnehmer: gerne wieder! Ich habe mademoiselle793 auf dem schönen Altmühltal-Radwanderweg zwar gefordert, aber nicht überstrapaziert. (Und jetzt sehe ich, dass ich den Sattel von ihrem Rad schon wieder etwas höher stellen muss).



Da die kleine, dumme Stadt an der Donau nicht weit weg ist, hatten wir auch einen ortskundigen Mitfahrer am Start, bei dem wir unterwegs viel lernten, von den flachen Neigungswinkeln von Jura-Hofdächern über die Marotten der Eichstätter Fürstbischöfe bis hin zur geologischen Geschichte des Weilheimer Trockentals, da kam also keine Langeweile auf.



Wenn man mit einer Prinzessin unterwegs ist, bietet es sich natürlich an, in einem Schloss zu logieren. Ich hatte nach langer Suche nach einer halbwegs originellen Unterkunft schließlich eine Ferienwohnung auf Schloss Hofstetten (zwischen Ingolstadt und Eichstätt) aufgetan. Dieses ehemalige Jagdschloss der Eichstätter Fürstbischöfe ist eine interessante Synthese aus einer mittellterlichen Burg und einem Barockschloss, dabei aber durchaus ländlich-bodenständig und nicht überladen protzig.

Man kann in der ganzen Gegend übrigens gut - und reichlich - essen. Da ich von Berufs wegen kein Scheunendrescher bin, habe ich irgendwann nur noch Seniorenteller geordert, um mir die Schmach zu ersparen, Riesenportionen auf dem Teller zurückzulassen.

Da die Wohnung im Schloss nur bis Freitag zu haben war, haben wir dann noch einen kleinen Abstecher an den Tegernsee gemacht. Dort hat sich Töchterlein auf dem Rad auch ganz wacker geschlagen, auch wenn es zum Erklimmen des Spitzingseesattels diesmal nicht ganz gereicht hat. Nächstes Jahr dann vielleicht...

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Freitag, 4. August 2017
Auf Achse

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