Mittwoch, 23. Dezember 2009
Mein kleines Garzweiler (2)
Wie berichtet hielten sich die Unpässlichkeiten direkt nach der großen Kauleisten-Klempnerei vom letzten Freitag in überschaubarem Rahmen. Samstag nachmittag nach einem längeren Aufenthalt draußen in der Kälte zwackte es dann doch erstmals so im Oberkiefer, dass ich eine Schmerztablette einwarf. Ob mich dieses Mittelchen dann beim Abendessen zu sorglos machte, ich weiß es nicht, jedenfalls schaffte ich es mit dem ersten Bissen, das französische Sprichwort rien ne dure que le provisoire zu widerlegen: Knack, und das Provisorium hinter dem rechten oberen Eckzahn war hinüber. Nicht, dass es weh tat, aber mit dieser Lücke fiel mir das Lächeln doch zunächst etwas schwerer als sonst. Aber gestern mittag bekam ich gleich eine neue Interimslösung anmontiert. Bei der Gelegenheit konnte sich der Doc auch vergewissern, dass die Wundheilung im Zahnfleisch ganz zufriedenstellend vorangeht.

Ich nehme daraus als Lehre mit in die Feiertage: Zähne zusammenbeißen ist keine Option. Stattdessen einfach nur lächeln.

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Gänsebrei :-)

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Genau,
mit Rotkohl und Kartoffelklößen püriert. Mjam. Oder Tubennahrung aus der Raumfahrtforschung.

Na ja, wenn ich wegen dieses Handicaps über die Feiertage nicht so zulege wie sonst, dann hat es ja wenigstens noch einen positiven Nebeneffekt.

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kommen sie bitte sofort hier vorbei. wir haben einen jahresvorrat an leckeren puerierten mahlzeiten. auch sehr gesund wegen salzarm... ich hoffe, sie moegen vorweltkriegliches gemuese wie pastinake?

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Unter uns gesagt
hab ich entsprechenden Brei für die Kleine mal probiert, als wir am alten Wohnort noch regelmäßige Bezieher einer Biogemüsekiste waren.

Nehmen Sie's bitte nicht persönlich, wenn ich sage, dass ich dann - zumindest für ein paar Tage - Heilfasten vorziehen würde. ;-)

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doch. ich bin gekraenkt.
;-)

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Ach.
Heilfasten. Aber der Brut das Essen vorschreiben. So erzieht man Amoklaeufer... ;-)

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Ach, vorschreiben.
Ich will jetzt nicht davon anfangen, zu welchen Zwangsmaßnahmen in meinem Elternhaus noch gegriffen wurde. Da war bisweilen sogar körperliche und seelische Gewalt im Spiel, und trotzdem bin ich weder Amokläufer noch Serienkiller geworden.

Aber wo ich Sie grad da hab: Ich hab da immer noch eine Mail-Antwort im Entwurfsordner. Ich kam nicht so recht zu Potte, weil meine Frau die ganzen Namens-Bücher in der Zwischenzeit weiterverschenkt oder verliehen hat. Ist die Frage noch offen?

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Wir
haben uns inzwischen auf einen Altphilologen eingeschossen. Bis dato steht das noch an erster Stelle. Und aendert sich hoffentlich nicht bis Ende Maerz.

(Dann werde ich anfangen, ueber die Geschmacksrichtungen von Babybrei zu bloggen)

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Ah, sehr schön.
Wobei der W. (zumindest in der alleinstehenden Variante) bei mir erinnerungstechnisch ein bisschen zu sehr damit und einem Lied von Mike Krüger verdrahtet ist. Aber in gedanklicher Verbindung zum großen Tübinger Rhetoriker gefällt mir der Name trotzdem sehr gut.

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Es
ist eben ein Mix aus Urgross- und Vater des Zwerges. (Und ich bin froh, dass es kein Maedchen wird und ich nicht einer Hoteliersfamilie entspringe, deren Urgrossmutter nach einem trojanischen Koenigssohn benannt war...)

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