Samstag, 25. Februar 2012
Aktionswochen: Gülle-Schüffeln am Niederrhein!
In diesen späten Februartagen ist das Radfahren ein Fest für alle Sinne: Die Landwirte scheuen weder Kosten noch Mühen, ihre Äcker mit der Duftnote "Rinderdung in flüssigem und festem Aggregatszustand" massiv zu imprägnieren. Dazu pfeift einem der Westwind ordentlich um die Ohren, und was sich im ersten Moment anhört wie das Gequietsche von mangelhaft gefetteter Kette oder Lagerschaden in den Röllchen von der Schaltung entpuppt sich bei genauerem Hinhören als echtes Vogelgezwitscher. Ach ja, und was in den Nasenschleimhäuten und Bronchien bitzelt, ist anscheinend doch keine Erkältung, sondern die erste allergische Reaktion auf pflanzliche Feinstaub-Absonderungen *, auch Pollen genannt. Dass ich mich davon aber auch jedes Jahr wieder aufs Neue überrumpeln lasse. Aber was will ich mit dem allem eigentlich sagen? Dass es nicht zu knapp zum Reiz des Radfahrens beiträgt, wie man die jahreszeitlichen Veränderungen da draußen von Woche zu Woche hautnah mitbekommt.

Heute auch zum ersten Mal in diesem Jahr einen Radler in kurzen Hosen und im Langarm-Trikot ohne Jacke drüber (und ohne Helm) auf einer Zeitfahrmaschine in Aktion gesehen. Ähm, wir hatten 7° C oder wenns hoch kommt 8 Grad heute mittag, und das bei Windstärke 4. Tja, das führt einem dann doch recht drastisch vor Augen, was man für ein Warmduscher ist, wenn man noch mit langer Unterhose und Sturmhaube unterm Helm unterwegs ist.

* "Hasel und Erle schwach", meldet Spon. Hmpf.

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Ja, das Vogelgezwitscher wirk besser als jedes Psychopharmacum!

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Faszinierend, oder?
Da sind die 7 oder 8 Grad Celsius gefühlt gleich ein paar Fahrenheit mehr, wenns zwitschert und tschilpt.

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