Sonntag, 2. November 2008
Boingboing offline
Mit der Kleinen sonntags in eines der umliegenden Bespaßungszentren zu fahren, das ist, um mal eine mittlerweile etwas abgegriffene Floskel zu verwenden, nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Der hochfrequente Dauerlärmpegel von kreischenden, quietschenden und plärrenden Kids in der umgebauten Tennishalle ist eine extreme Belastung für das allgemeine Wohlempfinden. Mit etwas Glück kann ich, wenn die Kleine mich auch mal in Ruhe lässt, meine Gedanken soweit sammeln, dass ich in den zwei oder drei Stunden dort das Kreuzworträtsel im "Zeit Magazin" lösen kann. Manchmal trifft man auch Mamis und Papis, die man aus dem Kindergarten kennt, mit denen man dann bisschen smalltalken kann, bis es einem zu anstrengend wird, dabei ständig gegen den Lärmpegel anzubrüllen.

Aber die eigentliche Belohnung winkt dann, wenn sich die Halle gegen Geschäftsschluss zusehends leert. Denn dann ergibt sich bisweilen die Gelegenheit für mich, auch ein bisschen auf dem großen Trampolin herumzuspringen. Da ist es mir dann auch sowas von egal, wie lächerlich ich mich als alter Sack mache, wenn ich mich paarmal hintereinander aufs Hinterteil fallenlasse und direkt wieder in den Stand hochdopse. Es macht einfach einen Riesenspaß, auch wenn ich mich nach wie vor nicht traue, einen Salto zu versuchen. Man muss es das Schicksal ja nicht herausfordern.

Boing....boing...boing...boing...boing...boing...

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