Freitag, 8. Januar 2010
Westdeutschland - ein Wintermärchen

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WollnSe nicht noch ein paar cm mehr? Ich kann hier genug abgeben. Wir waren schon letztes Wochenende bei 30cm angekommen, und wenn das so weiter schneit schaffen wir tatsächlich noch die 50cm. Wir wissen langsam nicht mehr wohin mit dem Zeug und die Nachbarskatzen kapitulieren auch schon vor den Schneemassen.

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Heute nacht
sollen angeblich noch 5-15 Zentimeter dazukommen. Aber das glaube ich auch erst, wenn ich es sehe. Also wegen mir könnte Frau Holle auf die jetzige Schneedecke durchaus noch paar Schippen drauflegen. Aber doch nicht gleich einen halben Meter.

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+++ update +++
Die große Katastrophe ist bislang anscheinend ausgeblieben hier. Von den versprochenen 5-15 cm, die in der Nacht runterkommen sollten, ist nicht viel zu sehen. Es macht auf mich im Moment eher den Eindruck, als blase der Wind den vorhandenen Schnee durch die Luft. Ergo werde ich wohl auch heute keinen Hamster kaufen.

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Ich glaub, ich schick Ihnen dann mal einen Tieflaster voll Schnee rüber. Durch die Schneeverwehungen kann man das nicht ganz genau messen, aber über 30cm sind wir locker drüberweg (und das in Brandenburg!). Wir haben einfach keinen Platz mehr zum Schippen.

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Ja, alles sehr moderat. Es schneit sich ein. Aber maßvoll. Gerade gut in die Innenstadt gekommen. Und gut wieder zurück.

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Sehr lustig waren gestern die Kommentare bei Spon und SZ zur Katastrophenmeldung. Ist ja auch ein Wahnsinn, Neuschnee. Mitten im Winter.

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Darüber
(und ich lese sonst in der Mainstream-Presse für gewöhnlich keine Kommentare) habe ich mich auch köstlich amüsiert. Vielleicht hat die Leute aber auch das ewige Gebarme über die Klimakatastrophe schon so mürbe in der Birne gemacht, dass die meisten die Möglichkeit, dass es im Winter ja auch mal schneien könnte, schon völlig aus ihrem bewusstsein verdrängt haben.

Die Kassiererin im Edeka sagte mir vorhin, die Leute hätten gestern wie blöd weit mehr eingekauft als vor und nach den Feiertagen. Gut, in strukturschwächeren Gebieten könnte ich das nachvollziehen, wenn man sich auf ein etwaige Versorgungsengpässe einstellt. Aber hier? Ich hatte eben jedenfalls nicht den Eindruck, als müsste man damit rechnen, dass spätestens am Montag nur noch Putzmittel und sonstiges Non-Food-Zeugs in den Supermarktregalen stehen.

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und sofort weiss ich (als alte rheinlaenderin) wieder, wie es sich anfuehlt, auf einer 1,2 cm dicken schneedecke zu rodeln...

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Ja,
entsprechende Mangel-Erfahrungen hatten wir weiter stromaufwärts auch gemacht, in Sachen Schnee-Armut schenken sich oberrheinische und niederrheinische Tiefebene vermutlich nichts.

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wollte schon schreiben: Sie müssen sich ja wie in Mannheim früher fühlen

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Ja,
was das angeht, machen die rund 320 Stromkilometer tatsächlich keinen großen Unterschied. Aber in der wärmeren Jahreszeit stellen wir zu unserem großen Leidwesen fest, dass die einst nördlichste Enklave der Kurpfalz von der Sonne nicht annähernd so verwöhnt ist wie die pfalzgräflichen Stammlande rund um die Einmündung des Neckars.

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"Sie sind der Letzte!" begrüßte mich zackig heute Morgen ein Mitglied des nachbarschaftlichen Katastrophenschutzkommandos, als ich mit dem Besen aus der Haustür kam, um das zu tun, was erwartet wird.
Mannheim schläft nicht!
Vom Rodeln komm ich auch gerade. Erstaunlicherweise ohne größere Blessuren. Im Odenwald sind die Schnemassen allerdings auch eher dürftig.

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Ich bin immer wieder froh, dass ich kein Schnee räumen muß oder Salz streuen soll, da wo wir wohnen

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Unser Vermieter hier
ist da ein bisschen lässig, die Erdgeschossmieter kratzen immer nur vor ihrem jeweiligen Ladenlokalen weg, so dass vor der Haustür hier oft was liegenbleibt. Wenn da im Hof oder Keller ne Schneeschaufel rumstünde, würd ichs ja machen, auch wenn das nicht mehr mit dem Lustgewinn verbunden ist wie in jungen Jahren. Aber erst noch das Gerät organisieren, das muss ich auch nicht haben. Der Inhaber von Pauls Pinte gegenüber salzt schon bei jedem Anflug von Rauhreif kiloweise, da frag ich mich, ob da überhaupt noch Sand unter den Gehwegplatten ist oder ob der Untergrund schon zu einer Salzkruste geworden ist.

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Ach, das ist kein Problem. Das bischen wird exklusiv und ohne Aufforderung für meinen Nachbarn (best Nachbar ever!), der in ein paar Wochen seinen 95. feiert, weggekehrt (Schneeschaufel gibts hier auch nicht). Der dreht jeden Tag um 11 seine Runde und bekommt dafür natürlich vorher die Bahn frei gemacht.
Solange von den anderen keiner mit der Schippe in der Hand an der Tür klingelt, können die das gerne kommentieren, wie sie wollen.

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Unverschämt, wie groß Ihre Kleine schon ist!!!
Mein Essenskollege hat mir gestern von seiner 2jährigen!!!! (ich erinnere mich noch als er sagte: "Sid, ich werd in 3 Monaten Vater" - als wärs vorgestern gewesen) gezeigt hat. Die sieht aus, wie 4.

Bin entsetzt... so, trotzdem kein Kerl in Sicht mit dem ich mal auf die Schnelle n Kind haben wollen tät ; )

Schön, daß wenigstens paar Menschen der Schnee Spaß macht.

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@sid:
Eine größere Unverschämtheit wäre es, bliebe die Kleine kleinwüchsig. Wir haben vorhin aber auch grad paar alte Fotos angeguckt, da kommt man aus dem Kopfschütteln und Wundern gar nicht mehr raus - auch wenn es ja eigentlich der Normalfall ist, dass sein Kind größer wird.

Wir waren eben nochmal zu dritt draußen und haben es durchaus genossen.

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Viele Berge...
...gibt´s da drüben auf der falschen Rheinseite aber nicht, oder? Und Ihr Töchterchen fährt ja tatsächlich mit einer Bärentatzen-Jacke herum...

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Ich habe meine Jacke
mit der Tierpfote drauf ja auch nicht feierlich verbrannt aus Protest. Wie twitterte jemand sinngemäß: Was, die sind eingeknickt vor dem Bloggermob? Von denen kaufe ich nie wieder was. ;-)

Ansonsten richtig, mit Bergen siehts eher dünn aus hier. Aber noch ist die Kleine zufriedenzustellen mit dem kleinen Abhang zwischen Kindergarten und Spielplatz. Das kann man dann bei Bedarf eventuell steigern irgendwo am Deich oder runter zur Festwiese am Oberkasseler Rheinufer. Irgendwo hinzufahren, wo man nur mit Schneeketten hochkommt, das macht ja für einen Nachmittag auch nicht rasend viel Sinn.

Wie schauts denn bei Ihnen drüben aus - hats da gute Rodel-Strecken?

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Ja, durchaus...
...die "Gerresheimer Höhen" bieten einige harmlose und fußläufig erreichbare Wiesen. Für Kinder in unserem Alter genau das richtige, für Größere aber zu langsam, zu kurz. Wenn´s ein bißchen steiler, länger sein soll, dann gibt´s zwei sehr schöne -auch noch kleinere- Abfahrten im Südpark. Dort hat´s den Vorteil, daß da ein kinderfreundliches Cafe in der Nähe ist, wo man sich bei einer Tasse Kakao aufwärmen kann. Ist natürlich sehr voll am Wochenende. Schön ist auch der Segelflughafen im Aaper Wald, wo man schon recht rasant abfahren kann, am besten Papa und Töchterchen zu zweit auf dem Schlitten. Als fauler Sack fände ich einen Rodellift mal sehr schön, aber da muss man schon 100 Km mit dem Auto fahren und das ist uns doch ein zu großer Aufwand.

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Ja, geht uns ähnlich.
Bekannte von uns fahren in die Eifel oder ins Sauerland, aber das artet irgendwie gleich in so einer Expedition aus.

Hier macht die Pracht auch schon einen leicht matschigen Eindruck, als ob es bald wegtauen wollte. Von daher frage ich mich gerade, ob das heute überhaupt noch Sinn macht, zum Segelflugplatz im Aaper Wald zu fahren.

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done (x)
In die Grütersaaper Straße kam man schon gar nicht mehr rein, also in Ratingen gewendet, direkt an der K 10 geparkt und rein ins Vergnügen. Ganz schön heftig für die Kleine, die vorher nur den kleinen Hügel neben dem Spielplatz kannte. Nachdem es uns nach etlichen Abfahrten am Ende der schönen Strecke das dritte Mal in den Schnee schmiss, wollte die Lütte aber wieder nach Hause. Trotzdem, das gute Stündchen da oben hat sich gelohnt.

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Ich biete hier nochmals Schnee zu Schleuderpreisen an. Das wird einfach nicht weniger. (Wie gut, dass hier Sandboden ist und - naturgemäß, wenn Schnee liegt - kein Kahlfrost, sonst wäre das mit der Schneeschmelze ein Spaß. Wobei bei nem Dreiviertelmeter Frost im Boden auch erstmal der Sandboden nicht hilft. Aber wie gesagt, kein Kahlfrost diesmal.)

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Wenn ich wüßte,
wie man das Transportproblem löst, würde ich sofort sagen: her damit!

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Hm, vielleicht sollte ich einfach ne Antonov vollladen, die dann über ihrer Residenz einfach die Ladeluken öffnet. Dann müsstenSe das Zeug zumindest nicht mehr selber breit machen.

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Das wärs ja,
wobei es nicht direkt hier über der Residenz runtermüßte, optimal wär der Segelflugplatz im Aaper Wald, ein Rodelrevier paar Kilometer westlich von hier (spart Ihrer Maschine dann auchn bisschen Kerosin). ;-)

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Da schleift ja die Strippe. Das kann übel abbremsen, wenn die unter die Kufen kommt.

Unverantwortlich! ;)

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Da kann man viel erzählen.
Aber so richtiges Problembewusstsein kam erst auf, als es sie deswegen tatsächlich mal auf die Seite legte. ;-)

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