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Dienstag, 15. August 2006
Learning by doing
mark793, 18:46h
Heute haben wir gelernt: Dass die Kleine gestern an Dünnpfiff litt, war nicht den wild gepflückten Brombeeren und Mirabellen geschuldet. Oder gar mangelnder Hygiene des Mundstücks von der Trinkflasche. Eher der Tatsache, dass da kein konventioneller Früchtetee drin war - sondern Entschlackungstee. Grmpf. Wenigstens brachte der den mitverschluckten Mirabellenstein zügig wieder zum Vorschein. Um dessen Verbleib brauchen wir uns also schon mal keine Sorgen mehr zu machen.
Das wollten Sie alles gar nicht wissen? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Wir eigentlich auch nicht. Aber es stand halt nun mal auf dem Lehrplan.
Das wollten Sie alles gar nicht wissen? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Wir eigentlich auch nicht. Aber es stand halt nun mal auf dem Lehrplan.
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Sonntag, 13. August 2006
Besichtigungstermin
mark793, 14:45h
Gestern gut 500 Kilometer runtergerissen, um fünf Wohnungen zu besichtigen. Die dann auch noch fast ausnahmslos in Häusern aus den 50er Jahren gelegen waren. Irgendwie ist das ja nicht so meine Stilepoche - auch wenn ein Balkon ganz aus Glasbausteinen seinen speziellen Reiz hat. Der Makler hatte ja noch gemeint, im derzeitigen Stadium brauche es "viel Phantasie", um sich die Wohnung im sanierten Zustand vorzustellen. Wahre Worte, weiß Gott. Der vorige Mieter hatte nämlich 30 Jahre darin gewohnt, ohne anscheinend auch nur einmal eine Farbrolle oder einen Pinsel in die Hand zu nehmen. Ich mochte dann auch lieber nicht fragen, ob man ihn mit den Füßen nach vorne aus der Wohnung trug.
Je weniger man weiß, desto besser manchmal. Etwa, was das für Flecken waren in dem Schlafzimmer-Bodenbelag (Sisal!) in einer anderen Wohnung. Das wollte ich auch lieber nicht wissen. Dabei fehlt es mir durchaus nicht an der Phantasie, die der Makler anmahnte. Meine frühere Altbau-Wohnung hatte sich mir zunächst ja auch als Schutthalde im Bürgerkriegszustand präsentiert. Und trotzdem hatte ich ziemlich schnell eine ungefähre Vorstellung davon, was man daraus machen kann. Vor allem aus dem großen Eckzimmer mit dem Erkerchen. Den nötigen Aufwand hatte ich zwar massiv unterschätzt. Und letztlich erwies sich auch manches Provisorium als ziemlich zählebig.
Aber immerhin, die innere Stimme hatte klar und deutlich gesprochen seinerzeit. Als meine Frau diese Wohnung hier gesehen hatte, war es auch so. So eine Ansage à la "hey, das isses" haben wir gestern indes vermisst. Wir gucken uns also weiter um. Und zwischenzeitlich werden dann auch hier Interessenten klingeln, die sich die Bloghütte mal ansehen möchten. Bisschen was gabs ja schon mal zu sehen auf der dunklen Seite. Vielleicht kriegt mancher Interessent dann ja ein Deja-vu-Erlebnis im Arbeitszimmer. Obwohl, ich glaube nicht, dass die Vermieter in die Wohnungsanzeige reinschreiben werden: Blogger bevorzugt...
Je weniger man weiß, desto besser manchmal. Etwa, was das für Flecken waren in dem Schlafzimmer-Bodenbelag (Sisal!) in einer anderen Wohnung. Das wollte ich auch lieber nicht wissen. Dabei fehlt es mir durchaus nicht an der Phantasie, die der Makler anmahnte. Meine frühere Altbau-Wohnung hatte sich mir zunächst ja auch als Schutthalde im Bürgerkriegszustand präsentiert. Und trotzdem hatte ich ziemlich schnell eine ungefähre Vorstellung davon, was man daraus machen kann. Vor allem aus dem großen Eckzimmer mit dem Erkerchen. Den nötigen Aufwand hatte ich zwar massiv unterschätzt. Und letztlich erwies sich auch manches Provisorium als ziemlich zählebig.
Aber immerhin, die innere Stimme hatte klar und deutlich gesprochen seinerzeit. Als meine Frau diese Wohnung hier gesehen hatte, war es auch so. So eine Ansage à la "hey, das isses" haben wir gestern indes vermisst. Wir gucken uns also weiter um. Und zwischenzeitlich werden dann auch hier Interessenten klingeln, die sich die Bloghütte mal ansehen möchten. Bisschen was gabs ja schon mal zu sehen auf der dunklen Seite. Vielleicht kriegt mancher Interessent dann ja ein Deja-vu-Erlebnis im Arbeitszimmer. Obwohl, ich glaube nicht, dass die Vermieter in die Wohnungsanzeige reinschreiben werden: Blogger bevorzugt...
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Donnerstag, 10. August 2006
Prügel für Eltern
mark793, 15:44h
In der Kita machen die Kurzen heute einen Waldtag. Das verschafft mir die nötige Ruhe, das Babystöckchen vom kleinen f zu schnitzen.
1. War der Nachwuchs geplant?
Geplant ist ein großes Wort in diesem Zusammenhang. Gewünscht, gewollt triffts eher.
2. Welchen Namen hätte er/sie, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Tja, gute Frage. Für diesen Fall waren wir ehrlich gesagt nicht vorbereitet. Wir hatten ein Mädchen im Sinn und bekamen auch eins.
3. Was war der erste Gedanke, als du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
Da ging mir so viel durch den Kopf in dem Moment. Der erste Gedanke war wohl etwas in der Art: "Alter, let's face it: Jetzt ist Schluss mit Lustig, nun beginnt der eigentliche Ernst des Lebens."
4. Was machte dir am meisten Kummer vor der Geburt deines ersten Kindes?
Die bange Frage, ob meine Nerven das Rabäährabääh aushalten. Wie mir die Hausmannrolle schmecken würde, wenn meine Frau nach dem Mutterschutz wieder arbeiten geht und ob wir das alles geregelt kriegen.
5. War der Kummer dann begründet?
Definitiv nein. Im großen und ganzen haut es bisher ziemlich sensationell hin.
6. Willst du noch mehr Kinder? Wieviele?
Puh, schwierige Frage. Zumal meine Frau viel mitgemacht hat in der Schwangerschaft, monatelange Übelkeit und so. Reden wir nächstes oder übernächstes Jahr nochmal drüber...
7. Dein ultimativer Tipp an alle (werdenden) Eltern?
Das wichtigste ist und bleibt, sich nicht verrückt machen zu lassen. Von nie-man-dem!
8. Wie sind deine nächsten Zukunftspläne?
Wohnsitzwechsel, aber vertiefen werde ich das zum gegebenen Zeitpunkt.
9. Wem reichst du dieses Stöckchen weiter?
Mal sehen, vielleicht findet die Frau Ramirez im Wochenbett die nötige Muße. Herr Götze ist ja noch in Wartestellung, ebenso wie die Frau Jeanny. Von daher weiß ich nicht, ob das Sinn macht. Vielleicht fühlt sich ja auch mein familienpolitisches Vorbild - der Herr Küchenruf - berufen. Und der Haushaltsvorstand von der "FTD".
1. War der Nachwuchs geplant?
Geplant ist ein großes Wort in diesem Zusammenhang. Gewünscht, gewollt triffts eher.
2. Welchen Namen hätte er/sie, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Tja, gute Frage. Für diesen Fall waren wir ehrlich gesagt nicht vorbereitet. Wir hatten ein Mädchen im Sinn und bekamen auch eins.
3. Was war der erste Gedanke, als du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
Da ging mir so viel durch den Kopf in dem Moment. Der erste Gedanke war wohl etwas in der Art: "Alter, let's face it: Jetzt ist Schluss mit Lustig, nun beginnt der eigentliche Ernst des Lebens."
4. Was machte dir am meisten Kummer vor der Geburt deines ersten Kindes?
Die bange Frage, ob meine Nerven das Rabäährabääh aushalten. Wie mir die Hausmannrolle schmecken würde, wenn meine Frau nach dem Mutterschutz wieder arbeiten geht und ob wir das alles geregelt kriegen.
5. War der Kummer dann begründet?
Definitiv nein. Im großen und ganzen haut es bisher ziemlich sensationell hin.
6. Willst du noch mehr Kinder? Wieviele?
Puh, schwierige Frage. Zumal meine Frau viel mitgemacht hat in der Schwangerschaft, monatelange Übelkeit und so. Reden wir nächstes oder übernächstes Jahr nochmal drüber...
7. Dein ultimativer Tipp an alle (werdenden) Eltern?
Das wichtigste ist und bleibt, sich nicht verrückt machen zu lassen. Von nie-man-dem!
8. Wie sind deine nächsten Zukunftspläne?
Wohnsitzwechsel, aber vertiefen werde ich das zum gegebenen Zeitpunkt.
9. Wem reichst du dieses Stöckchen weiter?
Mal sehen, vielleicht findet die Frau Ramirez im Wochenbett die nötige Muße. Herr Götze ist ja noch in Wartestellung, ebenso wie die Frau Jeanny. Von daher weiß ich nicht, ob das Sinn macht. Vielleicht fühlt sich ja auch mein familienpolitisches Vorbild - der Herr Küchenruf - berufen. Und der Haushaltsvorstand von der "FTD".
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