Mittwoch, 4. April 2012
Waffenstillstand im Windmühlenkampf

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Ich vermute mal,
dass der Waffenstillstand auf den unbeflügelten Zustand anspielt.
Ist das immer so, oder steht sie auch ab und an unter Waffen?
Wenn nicht, wäre es ja kein Waffenstillstand sondern Frieden.

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In der Tat
könnte man sagen, an dieser speziellen Front herrscht Frieden, da diese Mühle wohl in absehbarer Zeit nicht wieder mit Flügeln und Mahlwerk bestückt wird. Aber wir haben ein paar intaktere Exemplare in der Nähe...

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Windmühle ohne Flügel sieht immer sehr traurig aus.

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Wo so etwas steht, kennt der Radfahrer Gegenwind. Ich sehe schon, wir setzen den Ost-West-Vergleich mal fort. Nach Kraftwerken und Tagebau nun also Windmühlen. Ich habe was in petto!

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Oh ja, gerne!
Wenn ich wieder an einer besseren (sprich: der heimischen) Verbindung hänge, suche ich noch paar Mühlenbilder aus dem Dunkelkammer-Archiv. Eine meiner ersten Radtouren hier am Niederrhein war ja eine kleine Mühlenrunde hier im näheren Umkreis.

@kristof: Ja, empfinde da genauso. Gottlob gibt's hier in der Gegend auch noch eine nette Auswahl an einigermaßen intakten oder wieder hergerichteten Windmühlen. Bei der Braunsmühle in Büttgen (Frau novesia wird sie kennen) habe ich mal eine Besichtigung gemacht. Recht interessant, wie durchdacht und rationell in diesen Dingern gearbeitet wurde. In den Niederlanden dienten viele Mühlen auch der Entwässerung.

Ist jetzt nicht die unmittelbare Nachbarschaft, aber in der Xantener Stadtmauer steht ein Turm mit Mühle, die noch in Betrieb ist - mit angeschlossener Biobäckerei. Dort kann man auch Brotback-Sessions mit Kindergruppen machen. War uns als Geburtstagsprogramm für die Kleine leider nur bisschen zu weit weg.

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Ohja, die Braunsmühle, da hat man in den letzten Jahren ja auch richtig viel reingesteckt. (Sehr gutes Kuchenbuffet sonntags, daran erinner ich mich noch - aber die Biobäcker-Variante hätte mir noch besser gefallen.)
Aber die auf dem Bild kann ich nicht mehr zuordnen. Kleinenbroich? Osterrath? Wie furchtbar, mein Hirn ist ein Sieb...

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Nicht notwendigerweise.
Dieses Exemplar außerhalb von Mb.-Lank-Latum gehört womöglich eher zu den unbekannteren seiner Spezies. Heißt Heidbergmühle, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Im Ortskern, ein Kilometer Luftlinie vielleicht, steht ja noch die bekanntere Teloymühle, in der manchmal auch Kulturevents stattfinden und der man irgendwann auch wieder Flügel verpasst hat für viel Geld. Von daher scheint es mir nicht sehr wahrscheinlich, dass die Heidbergmühle in absehbarer Zukunft wieder aufgetakelt wird. Zumal sie den Eindruck machte, bewohnt zu sein (wie auch die genannten Mühlen in Osterath und Kleinenbroich). Ach ja, den leckeren Kuchen in der Braunsmühle habe ich mir seinerzeit auch schmecken lassen, bevor die geführte Besichtigung losging.

Recht untypisch ist die Narrenmühle in Viersen-Dülken, die noch der Ablichtung für die Dunkelkammer harrt: Das ist eine sogenannte Bockwindmühle, also eine überwiegend hölzerne Konstruktion, die mich irgendwie an die Wilhelm-Busch-Geschichte von Max und Moritz erinnert.

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