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Montag, 9. Mai 2011
Lebenszeichen aus Lissabon
mark793, 00:31h
Immer noch nicht mit der Staßenbahnlinie 28 quer durch die Stadt gefahren und auch nicht mit dem neugotischen Aufzug ins höher gelegene Viertel. Ach, es bliebe noch so viel zu tun, und die Zeit rennt uns davon. Der Strandtag heute in Cascais war zum Entschleunigen indes genau das richtige nach dem vielen Rumgestapfe in Sintra gestern. Aber trotz des tollen Programms hat Töchterlein Heimweh. Sie vermisst ihre zuhause gebliebenen Puppen und ihre Hörspiel-CDs. Ich für mein Teil könnte es noch ein paar Tage aushalten hier -nicht zuletzt auch deswegen, weil ich heute einen gut bestückten Fahrradverleih gesehen habe. Man könnte also, wenn man unbedingt wollte, und mit diesem Wissen ist es gleich viel leichter, sich noch in Geduld zu üben bis zur Rückkehr ins Rheinland.
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Dienstag, 3. Mai 2011
Gedanken zum Tag
mark793, 00:05h
Wie unwürdig, den Tod eines Feindes lautstark zu bejubeln. Anschaulicher kann man es gar nicht illustrieren, dass der Westen dem Orient zivilisatorisch gar nicht so viel voraus hat, wie es manche gerne hätten. So bleibt es ausgerechnet dem Vatikan (!) vorbehalten, ein paar sehr richtige Worte zu dieser Angelegenheit zu verlautbaren.
Ach ja, morgen abend werden wir, wenn sonst nichts dagegen spricht, trotzdem in ein Flugzeug steigen und hoffen, dass nicht ausgerechnet dieser Flug (oder der Rückflug) das Ziel von Vergeltungsanschlägen wird.
Ach ja, morgen abend werden wir, wenn sonst nichts dagegen spricht, trotzdem in ein Flugzeug steigen und hoffen, dass nicht ausgerechnet dieser Flug (oder der Rückflug) das Ziel von Vergeltungsanschlägen wird.
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Samstag, 30. April 2011
mark793, 18:43h

Die Fäden sind gezogen, und allmählich fühlt sich der Mund wieder an wie meiner. Die Wundheilung verläuft bisher überaus zufriedenstellend, und so hielt mich heute nichts und niemand davon ab, nach fast zwei Wochen Pause wieder aufs Rad zu steigen. Die Bewegung in der Sonne tat gut, die Backe gab auch Ruhe, aber irgendwie fühlte es sich anfangs beim Treten an, als steckten mir noch Reste des Narkotikums in Knochen und Muskeln. Nach der Mühsal, die Flughafenbrücke mit erheblichem Gegenwind zu überqueren, war ich dann wider Erwarten so gut in Schwung gekommen, dass ich weiter gegen den Wind Richtung Ratingen kurbelte, um anschließend auch ein paar Höhenmeter mitzunehmen. Bei Schwarzbach entdeckte ich Richtung Mettmann einen schönen Anstieg mit 8 Prozent Steigung in reizvoller Landschaft, anschließend kämpfte ich mich noch von Ratingen-Süd nach Knittkuhl hinauf, dann die Bergische Landstraße/B 7 weiter zum Neandertal und dort noch zweimal rauf und runter rund um die Stindermühle. Alles in allem 75 Kilometer in drei Stunden - und das, nachdem ich mich die ganze Woche nach der OP ziemlich schlapp gefühlt hatte und mich die zwei Stockwerke Treppensteigen schon anstrengten.
Wir lernen: einfach Zähne und Provisorien zusammenbeißen, dann wird das mit der Fitness schon wieder.
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