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Freitag, 20. Mai 2011
Neulich in Lissabon
mark793, 01:07h

Erinnern Sie mich doch bitte daran, dass ich am Wochenende noch ein paar Bilder aus Portugal in der Dunkelkammer zeige. Vielen Dank.
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Freitag, 13. Mai 2011
mark793, 18:21h
Mit Blick auf den vorigen Beitrag möchte ich nun doch dem potenziellen Irrtum entgegentreten, in der Dunkelkammer grassiere neuerdings der Schlankheitswahn oder gar die Kalorienzähleritis. Nein, von einer zuckerarmen Dinkelkeks-Diktatur sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Aber was grad gar nicht geht, ist Schokolade. Bei keinem von uns Dreien. Hier liegen von Ostern noch so viele Schokohasen und mit Süßschlotz gefüllte Eier herum, dass ich mich schon fragte, ob sich die Nager-Nachbildungen während unser Abwesenheit wie die Karnickel vermehrt haben und auch noch im Akkord Eier legten. Das Zeug wird einfach nicht weniger, so dass meine Frau heute eine große Ladung mit ins Büro genommen hat, um dortigen Naschkatzen eine Freude zu machen. Ich meine, das muss man sich mal klarmachen: Hier stehen also seit Wochen mehrere Schokohasis und Eierkörbchen in Kindergreifweite, und die Kleine ignoriert das Zeug weiträumig. Ich würde es ihr nicht versagen, wenn sie sich einen Hasen krallen würde, aber zum Nachtisch mag sie lieber Erdbeeren oder wenn wir draußen sind ein Eis. Und wenn zuhause ein Zwischensnack gewünscht ist, dann darf es gerne ein großes Stück Gurke sein. Oder wie vorhin geordert: "Bring mir aus dem Bioladen bitte frische Tomaten und Brunnenkresse mit." Dem Wunsch kann ich mich natürlich nicht verschließen, aber beim Auftischen denke ich mir insgeheim: Ich war ja auch mal jung, aber nicht so. In dem Alter hätte ich die Schoki-Vorräte vermutlich auch ohne Nahrungskonkurrenz durch meine Brüder in ein bis zwei Tagen niedergemacht.
Wie es bei mir zuging, dass das Verlangen nach Schokolade irgendwann abebbte und - bislang zumindest - nicht wieder wiederkam, könnte ich gar nicht mal genau sagen. Weihnachten 2009 hatten mir meine Schwiegereltern im Wissen um meine Naschhaftigkeit ein sehr erlesenes Sortiment guter Vollmilch-Schokoladen geschenkt. Ein oder zwei Tafeln habe ich auch gegessen, dann geriet die Box im Wohnzimmerregal etwas in Vergessenheit bei mir, und nach und nach dezimierte dann meine Frau den Bestand bis auf Null. Ich habe in der vorigen Adventzeit sicher mal den einen oder anderen Schokolebkuchen vom Teller stiebitzt, und ich finde Schokoladeneis immer noch ziemlich lecker. Aber den Impuls, mir eine Tafel Schokolade zu kaufen oder einem Schokohasen die Ohren abzukauen, verspüre ich einfach nicht mehr, warum auch immer.
Wie es bei mir zuging, dass das Verlangen nach Schokolade irgendwann abebbte und - bislang zumindest - nicht wieder wiederkam, könnte ich gar nicht mal genau sagen. Weihnachten 2009 hatten mir meine Schwiegereltern im Wissen um meine Naschhaftigkeit ein sehr erlesenes Sortiment guter Vollmilch-Schokoladen geschenkt. Ein oder zwei Tafeln habe ich auch gegessen, dann geriet die Box im Wohnzimmerregal etwas in Vergessenheit bei mir, und nach und nach dezimierte dann meine Frau den Bestand bis auf Null. Ich habe in der vorigen Adventzeit sicher mal den einen oder anderen Schokolebkuchen vom Teller stiebitzt, und ich finde Schokoladeneis immer noch ziemlich lecker. Aber den Impuls, mir eine Tafel Schokolade zu kaufen oder einem Schokohasen die Ohren abzukauen, verspüre ich einfach nicht mehr, warum auch immer.
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Mittwoch, 11. Mai 2011
Radio 793 sendet heute auf 89,6 Kilohertz
mark793, 19:22h
So, liebe Freunde des zügigen Pedalierens, Schluss mit Schlendrian unter südlicher Sonne, die Startnummer 793 ist wieder im Rennen: Nach knapp 40 Kilometern rund um die Verbundgemeinde standen heute mittag 30,4 km/h durchschnittliche Geschwindigkeit auf dem Tacho. Wobei ich zugeben muss: Entscheidend schneller als sonst war ich vermutlich gar nicht unterwegs, mich beflügelte ein unverschämtes Glück mit den Ampelschaltungen in der Ortsdurchfahrt der Nachbargemeinde, wo mich sonst sechs Ampeln und ein beschrankter Bahnübergang gerne mal gründlich ausbremsen.Mindestens genau so sehr wie die geknackte 30er-Marke freut mich just heute eine andere Kennzahl: Körpergewicht knapp unter die 90-Kilo-Grenze gesackt - was jenseits von irgendwelcher BMI-Arithmetik etwa so viel heißt wie "willkommen in der Wohlfühlzone!". Wir erinnern uns: Da standen auch schon mal zwanzig Pfund mehr auf der Waage. Und ich kann nicht mal sagen, das ich mich in der Zwischenzeit groß kasteit und geschunden hätte (auch wenn meine Füße auf diesem Bild ein bisschen mitgenommen aussehen mögen).
Es geht - wie beim Rauchen aufhören übrigens ebenso - also auch ohne Gruppendruck, Sozialkontrolle, Abnehm-Along, Weightwatchtower Society oder Promise-Keepers-Bruderschaften mit feierlichen Gelöbnissen im vollen Stadion. A propos: Im portugiesischen Fernsehen sahen wir dieser Tage übrigens eine Show, in der massiv Übergewichtige von einer spindeldürr-drahtigen Trainerin in einer Tour vollgetextet und rumgescheucht wurden, und zum Auftakt musste jeder der Teilnehmer (beiderlei Geschlechts) eins seiner übergroßen zeltartigen Kleidungsstücke ins Feuer werfen. Wir haben dieses Grauen nur wenige Minuten geschaut, noch dazu ohne Ton, aber es hat gereicht, um so etwas nie wieder sehen zu wollen. Und damit zurück ins Funkhaus.
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