Dienstag, 22. August 2006
Daily Daddy
Wenn ich mir so angucke, zu welch aberwitzigen Luxus-Konditionen Tagesmütter an unserem künftigen Wohnort ihre Dienstleistungen anbieten, komm ich wirklich ins Grübeln: Vielleicht sollte ich umsatteln vom Teilzeit-Zeilenschinder zum Tagesvater. Von Honorarfortzahlung im Krankheitsfall konnte ich bis dato nämlich nur träumen. Wenn ich also künftig hauptamtlich auf kostenpflichtige Kinderbespaßung machte, würde ich mir zwangsläufig von Zeit zu Zeit was einfangen: Erkältung, Mumps, Fleckfieber, Cholera, was die lieben Kleinen halt so alles anschleppen. Ich würde weiter Geld bekommen und könnte die Zeit bis zu meiner vollständigen Rekonvaleszenz dann sinnvoll nutzen, indem ich meine gelegentliche Lohnschreiberei weiter betreibe. Wenn ich als Tagespapi abgelehnt werde, weil ich ein Mann bin, dann klage ich halt unter Berufung auf das neue Gleichstellungsgesetz gegen Diskriminierung und saniere mich dann mit dem zugesprochenen Schmerzensgeld. Das wäre doch gelacht.
Tri-tra-trullala, stripp-strapp-strullala...

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Donnerstag, 17. August 2006
4-Zi-KB, 1.OG in netter Lage, Doppelgarage
Gestern und heute wieder Wohnungsinteressenten durchgeschleift. Und einen Makler, der in der, ähem, nur notdürftig aufgeräumten Wohnung Bilder geknipst hat für eine Online-Anzeige. So langsam krieg ich ja Routine darin, unsere Kemenate potenziellen Nachmietern immer wieder lyrisch anzupreisen. Kunststück, schließlich würde die Wohnung im Prinzip auch weiterhin passen wie angegossen - wäre da nicht die berufliche Veränderung in einen gänzlich anderen Postleitzahlbereich. Dort hat unser Besichtigungsprogramm am Samstag noch ein, zwei Slots frei. Aber die werde ich bis morgen noch verplant kriegen, denke ich. Wenn mich das Thema weiterhin mit der Intensität beschäftigt, erwäge ich, mir für die künftigen Beiträge dazu einen anderen Benutzernamen zuzulegen: Immobilienkauz24.

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Dienstag, 15. August 2006
Learning by doing
Heute haben wir gelernt: Dass die Kleine gestern an Dünnpfiff litt, war nicht den wild gepflückten Brombeeren und Mirabellen geschuldet. Oder gar mangelnder Hygiene des Mundstücks von der Trinkflasche. Eher der Tatsache, dass da kein konventioneller Früchtetee drin war - sondern Entschlackungstee. Grmpf. Wenigstens brachte der den mitverschluckten Mirabellenstein zügig wieder zum Vorschein. Um dessen Verbleib brauchen wir uns also schon mal keine Sorgen mehr zu machen.

Das wollten Sie alles gar nicht wissen? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Wir eigentlich auch nicht. Aber es stand halt nun mal auf dem Lehrplan.

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