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Freitag, 24. Juni 2005
Kyoto-Protokoll, Fortsetzung
mark793, 13:18h
Da hat bei blogg.de tatsächlich jemand nach "Klimaanlage" gesucht. Ich frage mich, mit welchem Hintergedanken. Etwa: Ich les jetzt nur noch Blogs mit Klimaanlage, damits mir nicht so heiß wird dabei? Besagte Gerätschaft hab ich ja wie erwähnt nur im Auto, etwaige Besucher meines Dunkelkämmerleins riskieren also eher Hitzschlag als Erkältung. Allerdings habe ich zumindest versucht, farbpsychologisch gegenzusteuern. Wie man auf dem Bild ansatzweise erkennen kann, haben wir uns bei der Wandgestaltung ein wenig von einem Drei-Sterne-Gefrierfach inspirieren lassen. Und wenn dann noch anstelle der Deckenlampe mein kleiner Ventilator seinen blauen Propeller wieder rotieren lässt, dann wird alles gut.


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Mittwoch, 22. Juni 2005
Kyoto-Protokoll
mark793, 20:46h
Natürlich könnte man sich jetzt ins Auto setzen, Klimaanlage auf volle Pulle drehen und einfach ziellos in der Landschaft rumgurken. Aber das bringt ja nicht wirklich dauerhafte Abkühlung. Im Gegenteil: Der dabei entstehende CO2-Ausstoß würde das globale Treibhaus ja nur noch weiter aufheizen. Also lasse ich das Auto stehen und safte weiter vor mich hin. Wär aber schon nett, wenn der blaue Umweltengel mir zum Dank dafür ein bisschen mit den Flügeln fächeln könnte...
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Dienstag, 21. Juni 2005
Alban Heruin
mark793, 18:09h
Eigentlich wäre heute früh ein guter Zeitpunkt gewesen, um auf meiner Lieblingseiche ein paar Misteln zu schneiden, während ich den längsten Tag im Jahreslauf begrüße. Aber irgendwie kam ich nicht so recht aus den Federn. Sooo bierernst nehm ich den neodruidischen Esoterik-Kult um die keltischen Sonnenfeste eh nicht. Wichtig zu wissen für den uninitiierten Laien ist ohnehin nur, dass die Tage wieder kürzer werden. Das heißt, eh man sichs versieht, gibts wieder Neuen Wein und Zwiebelkuchen, und dann steht auch schon wieder Weihnachten vor der Tür. Und sage dann keiner, das wäre wieder so plötzlich und unerwartet gekommen. Die dunkle Seite - vertraut mit dem Lauf der Gestirne und Planeten - hat beizeiten darauf hingewiesen.
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Futter (für den Ego?)
mark793, 02:16h
Als ich klein war, gab es für mich zwei Sorten von Nahrungsmitteln: die, die meine Eltern als "gesund" deklarierten und die, die mir schmeckten. Inzwischen würde ich sogar die Existenz einer Schnittmenge aus beiden Gattungen konzedieren. Aber im Zweifelsfall genießt das "schmeckt mir" immer noch Vorrang vor dem "ist gesund".
Nachdem nun unsere Tochter mit ihren sechs Monaten in eine Altersklasse kommt, wo die Muttermilch-Mahlzeiten nicht mehr die alleinige Nahrungsquelle sind, kommen wir natürlich in ein Dilemma. Einerseits möchten wir der Kleinen nichts aufnötigen, was ihr partout nicht schmeckt. Andererseits liegt uns am Herzen, dass sie sich möglichst gesund und naturbelassen ernährt. Indes haben unsere Bemühungen heute einen herben Rückschlag erlitten: Unseren liebevoll gekochten Kartoffel-Zucchini-Brei (beides Bio, naturellement) wollte die kleine Diva überhaupt nicht goutieren. Nach dem ersten Probieren presste sie standhaft die Lippen aufeinander und zog nen Flusch wie Schippe-König.
Das kann noch heiter werden - vor allem, wenn sie nach mir kommt. Ich war (und bin) in dieser Hinsicht nämlich ziemlich stur. Meine Eltern haben es zu einer Machtfrage hochgeschaukelt ("Du stehst nicht eher vom Tisch auf, bevor der Teller leergegessen ist") - und auf ein Remake dieser Dramen habe ich ganz definitiv keine Lust. Ich bin mal gespannt, ob wir das vernünftiger gebacken kriegen, die Kategorien "gesund" und "wohlschmeckend" in die richtige Balance zu kriegen. Das wär echt Futter für den Ego...
Nachdem nun unsere Tochter mit ihren sechs Monaten in eine Altersklasse kommt, wo die Muttermilch-Mahlzeiten nicht mehr die alleinige Nahrungsquelle sind, kommen wir natürlich in ein Dilemma. Einerseits möchten wir der Kleinen nichts aufnötigen, was ihr partout nicht schmeckt. Andererseits liegt uns am Herzen, dass sie sich möglichst gesund und naturbelassen ernährt. Indes haben unsere Bemühungen heute einen herben Rückschlag erlitten: Unseren liebevoll gekochten Kartoffel-Zucchini-Brei (beides Bio, naturellement) wollte die kleine Diva überhaupt nicht goutieren. Nach dem ersten Probieren presste sie standhaft die Lippen aufeinander und zog nen Flusch wie Schippe-König.
Das kann noch heiter werden - vor allem, wenn sie nach mir kommt. Ich war (und bin) in dieser Hinsicht nämlich ziemlich stur. Meine Eltern haben es zu einer Machtfrage hochgeschaukelt ("Du stehst nicht eher vom Tisch auf, bevor der Teller leergegessen ist") - und auf ein Remake dieser Dramen habe ich ganz definitiv keine Lust. Ich bin mal gespannt, ob wir das vernünftiger gebacken kriegen, die Kategorien "gesund" und "wohlschmeckend" in die richtige Balance zu kriegen. Das wär echt Futter für den Ego...
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