Donnerstag, 2. Juni 2005
A-Listen und A****löcher
Manchmal frage ich mich, ob es ab einer gewissen gastronomischen Größenordnung unausweichlich ist, dass sich auch unangenehme und nervige Zeitgenossen unter die Gäste gesellen. Nun ist mein bescheidenes Dunkelkämmerlein keine Großraumdisco wie etwa der Rebellmarkt oder ein Frequent-Flyer-Feinschmeckerlokal wie der Grönersche Gasthof. Und so tröste ich mich über mein Nischendasein am unteren Rand der Blogstats-Messbarkeit hinweg mit der Tatsache, dass ich bislang noch nie mit bösen oder nervigen Kommentaren zu tun hatte. Deshalb sage ich am einhunderteinundzwanzigsten Tag dieses Online-Journals den Besuchern, Lesern und Kommentatoren (und ganz besonders den Damen unter ihnen) ein herzliches Dankeschön fürs reinschauen, lesen, dabeisein und mitplaudern. Es ist mir eine Ehre, solche angenehmen Gäste zu haben.

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Dienstag, 31. Mai 2005
Sexy Frauenberufe, Teil 1
Drüben bei Frau Arboretum wogt die Debatte, ob bestimmte Berufe und Professionen von Frauen abschreckend oder ansprechend auf Männer wirken. Natürlich kann ich hier nicht stellvertretend für alle Männer sprechen. Sondern nur meine ganz persönlichen Favoriten verraten.

1. PR-Frau
Eine PR-Frau würde nie sagen: "Schatz, ich hab grad Dein Auto geschrottet." Sondern stattdessen: "Es entstand nur unbedeutender Sachschaden. Personen waren zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet." Einer guten PR-Frau kann man nicht böse sein.

2. Cellistin
Zugegeben: ein Klischée. Aber die leicht geöffneten Beine bei der Arbeit, diesem Schlüsselreiz kann ich mich schlecht entziehen. Und überhaupt werd ich von Cellomusik ganz kirre. Dickes Sorry an alle Querflötistinnen und Klarinetteusen: forget it.

3. Reiseverkehrskauffrau
Wer den nicht kapiert, möge den Kleinanzeigenteil in der Zeitschrift Heim und Welt studieren.

4. Ärztin
Die nächste Gesundheitsreform kommt bestimmt. Da ist es sicher von Vorteil, wenn man die eine oder andere private Zusatzleistung rezeptfrei haben kann.

5. Schwimmkranführerin
Sie ist in der Lage, schweres Gerät zu handhaben. Und sie hat wenig Gelegenheit, bei der Arbeit mit irgendwelchen Kollegen rumzutechteln. Nachteil: Ist leider eine ziemlich rare Spezies.

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Sonntag, 29. Mai 2005
Familienplanung einmal anders
Also nicht dass wir vorhätten, der Kleinen ein Geschwisterchen dazuzugesellen. Kein Gedanke. Aber eins fällt schon auf: Wenn sich (wie zuletzt heute morgen) ein Restrisiko zusammenbraut, dass die Eltern ihr eheliches Lager für anderen Zeitvertreib als Schlafen und Kuscheln nutzen könnten, dann macht sich die kleine Diva schon mal lautstark protestierend bemerkbar. Hm. Als wir noch klein waren, war Familienplanung Sache der Eltern, da haben wir Kinder uns damals rausgehalten. Auf diese Zurückhaltung kann man sich heutzutage nicht mehr verlassen. Ob's daran liegt, dass es inzwischen so viele Einzelkinder gibt? Vielleicht kommen die armen Eltern ja gar nicht mehr zu einem zweiten Anlauf.

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