Mittwoch, 24. April 2013
Lebenszeichen
Wenn schon hier nichts Neues passiert auf der Startseite, dann darf ich die werte Leserschaft vielleicht einstweilen mit einem FAZ-Blogbeitrag vertrösten. Ansonsten: Danke der Nachfrage, alles bestens, so überlege ich beispielsweise ernsthaft, ob man es mittelfristig wagen könnte, beim Auto meiner Frau die Sommerreifen zu montieren. File under: first world problems...

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Ich würde das Wochenende abwarten, bzgl. der Sommerschluppen ;o)

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Oder besser noch die Eisheiligen.

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Wen keine Alpenüberquerung ansteht, dann jetzt-now-maitenant-adesso-ted´

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ach was ...
Positiv denken , runter mit den Dingern.

Ich warte auch schon darauf .. in einer normal funktionierenden Zeit wären sie schon längst runter vom Batmobil, die häßlichen Pneuen.

PS. ich hab die Palmen auch schon rausgekarrt.
Alles oder nichts. :)

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Ich lasse die heute wechseln, bevor denen bei dem Sommerwetter noch völlig das Gummi wegschmilzt.

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Eine kluge Entscheidung, scheint mir. Auch wenn die Gummimischung jetzt nicht gleich wegschmelzen wird, so dürfte bei diesen Temperaturen der erhöhte Abrieb doch seinen Tribut vom Restprofil der Reifen fordern.

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Das Thermometer an meinem Balkon zeigte eben um 21:15 Uhr 23 Grad an.

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Boah, was ne Hitze! Hier ist es auch angenehm mild. Mauersegler habe ich indes noch keine gesehen und gehört (dafür flattern im Hinterhof schon wieder die Fledermäuse).

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Leider soll heute von Westen der Regen kommen; ausgerechnet, wenn ich per Motorrad in diese Richtung fahre.
An MA komme ich diesmal allerdings nicht vorbei, sondern biege vorher links ab auf die A61!
Nur die idyllische Skyline von LU sieht man ja von weitem.

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Im Moment sieht es hier noch gut aus, aber ich muss im Lauf des Vormittags noch was liefern. Das heißt, sobald ich Zeit für eine Runde hätte, wird es wahrscheinlich schiffen...

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Wie ja auch schon jemand in den Kommentaren auf den FAZ-Blogbeitrag geschrieben hat, entwickelt sich die Menschheit offensichtlich ins Mittelalter zurück. Die sozialen Strukturen in einem Dorf sind (wenn man mal den sozio-romantischen Teil weg lässt) geprägt von Gerüchten in einer engen Jeder-kennt-Jeden-Gesellschaft. Ich kenne mich ja nicht aus, aber mir dünkt, die „Aufklärung“ und die höhere Bildung war erst mit dem Aufkommen von Städten, und anscheinend auch mit der damit einhergehenden Anonymität möglich. Den die erlaubt es Gedanken frei zu äussern, auch die unbequemen.

Jetzt haben wir das 1962 von Marshal McLuhan beschriebene globale Dorf tatsächlich umgesetzt, und damit auch wieder die altbekannte Hexenküche aus Gerüchten, Verdächtigungen und übler Nachrede, unter Aufhebung jeglicher Anonymität.

Was in mir die Frage aufkommen lässt, was den die Früchte der Aufklärung tatsächlich waren, und warum sie nur so wenigen schmecken …

Übrigens, so was können wir in diesem, unseren Land auch. Z.B. in Emden

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@der_papa:
Einen ernstzunehmenden Versuch, Glanz und Elend der Aufklärung zu beschreiben, haben Theodor Adorno und Max Horkheimer in einer Aufsatzsammlung unter dem Titel "Dialektik der Aufklärung" unternommen. Ganz gleich, ob man nun sämtliche Prämissen und Thesen der beiden vollumfänglich unterschreibt oder nicht, da steckt sehr vieles drin, worober nachzudenken lohnt.

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