Donnerstag, 14. August 2014
Desperate Houseman (31)


Größerer Bildschirm und viel mehr Programme - die neue Glotze weiß zu begeistern.

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glückwunsch, vorzügliche produktauswahl.

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Die AEG hat ziemlich lange gehalten (knapp 20 Jahre, um genau zu sein), von daher hätte ich auch kein Problem damit gehabt, bei Electrolux zu bleiben. Die marquise793 meinte aber, jetzt wäre mal eine Miele fällig. Mal gucken, ob uns das in völlig neue Waschdimensionen katapultiert. Meine Eltern hatten jedenfalls auch sehr lange eine Miele und ließen da nix drauf kommen.

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gut gewählt! sie werden's nicht bereuen. ich habe auch so eine supertolle waschkönigin in meinem haushalt und ich kann die haltung ihrer eltern nur unterstreichen. früher hat man gesagt: bauknecht weiß was frauen wünschen. heute könnte man sagen: miele läßt frau/mann keinen wunsch offen.
viel spaß :-)

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Dem gegenüber steht natürlich ein exorbitanter Komplexitätszuwachs, man steht mit der Betriebsanleitung in der Hand vor dem Menübedienfeld und denkt sich, "wo faß ich dich, unendliche Natur, euch Brüste wo, euch Quellen allen Lebens?" ;-)

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Die lässt sich bestimmt programmieren, so dass die Wäsche genau dann fertig ist, wenn Sie von Ihrer Ausfahrt mit dem Rad zurückkehren. Sehr praktisch, dann liegt die Wäsche nicht stundenlang feucht in der Maschine herum.

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Den praktischen Timer hat meine Frau schon ausbaldowert. Im Unterschied zu dem, was man vorher so hörte und las, habe ich bislang aber den Eindruck, die Miele rödelt pro Waschgang deutlich länger herum als die AEG. Je nach Programm kann man da schon mal bis zu drei Stunden veranschlagen, so lange bin ich unter der Woche selten am Stück auf dem Sattel.

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Drei Stunden ist aber echt sehr lang, so lange braucht nicht mal die olle Kochwäsche, die man heutzutage eh kaum noch hat. Was macht diese Maschine, 1000°-Wäsche?

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Ist mir noch nicht so klar, an welchen Parametern das hängt, ob es so lange dauert oder auch kürzer geht. Zuletzt war es eine sehr überschaubare Menge nicht übermäßig durchgeschwitzter Radklamotten, die sehr lange in der Maschine zugange war. Da waltete womöglich aber auch ein Spezialprogramm.

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Das ist wahrscheinlich der Wassersparmodus. Meine braucht gute 3 Stunden wenn sie im Strom- und Wassersparmodus läuft.

Meine Miele (ich war die Drittbesitzerin) war gesichert 25 Jahre als sie aufgab.

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Ja, womöglich liegts am Sparmodus. Oder aber das Gerät hat eine sehr feine Nase - meine Frau sagt nämlich, meine Pedaleur-Plünnen hätten gerochen wie ein ungelüftetes Raubtierhaus im Zoo. ;-)

Mit neuem Zulaufventil und erneuerten Stoßdämpfern für die Trommel hätte die AEG womöglich auch noch paar Jahre halten können. Da hätte dann aber die Relation von Reparaturkosten und Restwert beim besten Willen nicht mehr gestimmt. Aber bei 19 Jahren kannm man auch nicht meckern, zumal das kein High-End-Gerät war. Meine eigene AEG Bj. 90 hatte ich ja anno 2004 der Nachmieterin dagelassen, wär mal interessant, wie lange die durchgehalten hat. Da musste ich anno 99 mal den Motor auswechseln lassen, aber sonst war da nie was dran.

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Bloß nicht die "Öko"-Taste drücken
Die bescheuerte Idee, Wasser "sparen" zu müssen, ist tief verwurzelter Volksglaube. Das wurde einem ja schon in der Grundschule eingebimst, also muss auch heute noch jede neue Waschmaschinengeneration einen Liter weniger im Normprogramm verbrauchen. Dabei ist es viel sinnvoller, ein paar T-Shirts weniger zu kaufen, denn Baumwolle und weitere Produktion saufen das Wasser dort weg, wo es wirklich fehlt. Hierzulande können wir fröhlich mit hohem Wasserstand baden und beim Zähneputzen das Wasser laufen lassen. Und seit mir das klargeworden ist, läuft das Ding nicht mehr mit "Eco Perfect", sondern mit "Speed Perfect".

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Ich hatte mal ne Bosch von 1986. Die hat 157 Liter Wasser verbraucht. Pro Waschgang.

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Wasser sparen wurde uns wirklich beigebimst- entgegen aller Sachlage und ist wahrnsinnig populär- siehe Wassersparhähne EU-weit.

Wenn mir jemand sagt, wie wir das kostbare Nass von Bremen (kein Wassermangelgebiet) in die Trockengebiete Portugals bekommen, denn ein Wasserfernnetz gibt es soweit ich weiß nicht, spare ich auch wieder Wasser beim Duschen. Echt.

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In manchen Orten bekommen sie Probleme, weil die Abwasserkanäle wegen der Wassersparerei nicht richtig durchgespült werden.

Demnächst kommt sicher jemand auf die Idee, eine Durchspülgebühr zu erheben.

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Da wird dann regelmäßig mir Trinkwasser durchgespült. Aber lieber nicht drüber reden weil ja Wassersparen wichtig ist :-)

Bevor irgendwann Mitte der 1980 das Heimatkäfflein sich eine stärkere Pumpe leistete, gab es im Sommer gelegentlich tatsächlich Probleme mit Trinkwasser aus dem Hahn. Damals machte das Sinn. Nach Pumpenerneuerung nicht mehr.

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Das bleibt eine Daueraufgabe, sich diesen übertriebenen Wassersparfimmel wieder abzuerziehen. Aber ich werde jetzt nicht aus Trotz beim Zähneputzen das Wasser weiter aus dem Hahn laufen lassen. Auch vermag ich nicht so recht einzusehen, dass 157 Liter pro Waschgang wirklich notwendig sind für eine gründliche Wäsche. Aber wegen ein paar Minuten länger duschen und dergleichen mache ich mir schon lange keinen Kopf mehr, seit ich das mit dem Spülen der Kanalisation mit Hilfe von Tankwagen mitgekriegt habe.

Aus ähnlichen Gründen halte ich auch wenig davon, es mit dem Heraussortieren von Papier und Pappe aus dem Restmüll zu übertreiben. Um den gesunkenen Brennwert des Restmülls zu kompensieren, fahren nämlich vielerorts Lasterkolonnen Altpapier (und zum Teil auch Granulat aus Verpackungsmüll) zum Befeuern in die Verbrennungsanlagen. Diese Fahrten könnte man sich schon mal sparen, wenn die Leute es nicht so übertreiben würden mit der Trennerei. Aber wie heißt es so schön: Deutsch sein heißt die Dinge um ihrer selbst Willen zu tun.

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Ich trenne schon Altpapier und Plastikkram, denn der wird hierorts kostenfrei abgeholt, das entlastet die teuren Restmülltonnen etwas. Aber ich überteibe auch nicht, sondern werfe der Müllverbrennungsanlage zuliebe auch noch Papier rein. Die Biomülltrennerei tue ich mir in der kleinen Küche einer sonnigen Dachwohnung nicht an, zumal in der Biotonne dem Vernehmen nach auch öfter irgendwelche Plastiktüten liegen, die dort nicht hineingehören.

Die Wasserspartaste an der Klospülung verbietet sich hier schon wegen der alten, zugesetzten Rohre von selbst. Da es keine Wasseruhren gibt und nach Quadratmetern abgerechnet wird, zahle ich eh so viel wie die vierköpfige Familie in der Wohnung unter mir.

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Ah - sind die Waben auch bei Ihnen angekommen : )

Soweit ich das verstanden hab, als wir die neuen Maschinen bekamen, haben die einen Fühler (für Gewicht und Wasserstand - der reduziert auch schon mal die urspr. Waschzeit, wenn die Maschine nicht so voll ist).
Zu Beginn wird bisserl Wasser reingepumpt, dann gedreht und gefühlt und das System entscheidet dann, ob noch Wasser dazu kommt oder nicht.

Nachdem bei uns aber paar Leute immer an der Maschine pfuschen, bin ich mehrmals schon danaben gestanden und hab, als für mich gefühlt ZU wenige Wasser zu sehen war, oben noch nachgeschüttet.

Ansonsten kann ich nur sagen, daß die Wabenmaschinen hier sehr ordentlich und zufriedenstellen funktionieren.
Im Schleudergang grad mal so laut (falls überhaupt), wie die Vorgängermodelle - da kann man auch schon mal nachts waschen ; )

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@sid: Neben dem defekten Zulaufventil war das Problem der alten Maschine ja auch, dass die Dämpfung der Trommel recht ausgeleiert war - was beim Schleudern kleinerer Mengen einen ziemlich furchterregenden Krach machte und überdies die Befürchtung weckte, dass die Maschine bald auf Wanderschaft geht oder sich selbst zerlegt. Da war nächtliches Waschen nicht mehr so angesagt. Aber mit der Neuen und ihrer Laufruhe kann man es ja beliebig timen, dass die Chose fertig ist, bis wir morgens aufstehen oder wie auch immer.

@arboretum: Angesichts begrenzter Restmüll-Kapazitäten trennen wir natürlich schon auch - inklusive dem Grünpunkt-Gelbsack-Gedöns. Aber es werden hier keine Teebeutel auseinandergefieselt, ich sehe es auch nicht ein, irgendwelches Verpackungsgedöns aktibisch auszuspülen, wenns eh größtenteils thermisch verwertet wird.

Diesen Abrechnungsmodus hatte ich in meiner Mannheimer Wohnung auch (inklusive einer vierköpfigen Familie unter mir). Fand ich zwar nicht so prall, aber die Kosten für den Einbau von Wasseruhren wären uns Mietern ja auch aufgebrummt worden, von daher hätte es womöglich Jahrzehnte gedauert, bis sich irgendwelche Einspareffekte für mich ausgezahlt hätten.

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Wobei alles aus Plastik nach den Regeln der Kunst Restmüll ist, es sei denn, es gehört zu einer in Deutschland gekauften Verpackung. Dann gelber Sack. Nicht so einfach! :-)

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gelber Sack
So ein Kokolores... ich sach mal so: grüner Wald.

Und Altöl eignet sich hervorragend als Holzschutz für den Jägerzaun.

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Wobei das duale System mit den gelben Säcken das getrennt gesammelte Verpackungsmaterial mit dem grünen Punkt drauf nicht unbedingt vor der thermischen Verwertung bewahrt. Es ist einfach noch eine Logistikschleife und eine Stufe der Wertschöpfungskette mehr. Wenn man das mal wirklich hart auf die Energie- oder CO2-Gesamtbilanz durchrechnen würde, käme man wahrscheinlich zu dem Schluss, dass es ohne diesen organisierten Irrsinn umweltfreundlicher wäre.

Aber die Inbrunst, mit der dieses Irrsinnssystem hierzulande vielfach verteidigt wird, hat schon etwas protoreligiöses.

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Vor Monden waren wir in der Dunkelkammer mal bis ungefähr dahin gekommen: der gelbe Sack sackt ein, weil es Verträge gibt.

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Es gab dazu hier schon mehrere Threads, das Thema hat gewissermaßen einen immergrünen Punkt. Gern erinnere ich auch an diese Gemeinde in England, in der die Bewohner mit neun Behältnissen rumhantieren müssen bei der Mülltrennung. Und da bilden sich die Deutschen immer ein, sie hätten den Irrsinn schon auf die Spitze getrieben.

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Bitte regen Sie nichts an, mir reichen 5 Mülltonnen auf dem Grundstück.
5?
Gelbe Tonne, Papiertonne, Komposttonne und 2 Restmülltonnen.
Wir sind verpflichtet, soundsoviele Liter Mülltonnenvolumen zu haben lt Müllverordnung oder so. Und da es keine passende Tonne für uns gab, bekamen wir 2 120 l-Tonnen, die verkleinernde Einsätze haben. Sollten wir den Stadtwerken jemals sagen, dass Tigerprinzessin hier eingezogen ist (gemeldet wurde 2010 und bisher hat mich noch niemand auf die Verpflichtung, weitere Kinder nachzumelden offiziell hingewiesen), würde wahrscheinlich 1 Einsatz entfernt werden.
Eine dieser Tonnen ist immer leer. Denn trotz Babywndeln haben wir kaum Restmüll- was denn noch?
Altelektronik muss ja auch getrennt gesammelt und dann selber abgeliefert werden, was unter Garantie eine saumiserable Umweltbilanz hat.

In Bremen bekommen Leute, die ihre Tonnen falsch befüllen (das wird kontrolliert) die volle Tonne wieder hingestellt mit einem Hinweisschild, damit die liebe Nachbarschaft auch weiß, dass da Müllsündern wohnen. Von Umerziehungslagern habe ich allerdings auch in der Ersten Freien und Sozialistischen Hanserepublik noch nichts gehört. Noch- oder sie sind so geheim, dass man davon halt nichts hört.

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Bei den gelben Tonnen hatte wir das hier auch schon, dass der Entsorger die vollen Behältnisse mit einem Verfehlungszettel draufgepappt stehen ließ. Von Restmülltonnen-Schnüffelei ist mir hier allerdings nichts bekannt geworden. Allerdings gibts auch schriftliche Rüge, wenn der Deckel nicht ganz zugeht, dann möge man für zusätzliche Füllmengen doch bitte die offiziellen Müllsäcke erwerben (für die man ins Bürgerbüro trotten und zwofuffzich pro Stück abdrücken muss).

Wir haben hier ja auch gewerbliche Mieter, und da in den Ladenlokalen immer wieder mal Mieterwechsel ist, kann man alle naslang wieder von vorne anfangen, der business class ein paar basics zu verklaren. Im Zweifelsfall ist es nie verkehrt, ein oder zwei der offziellen Müllsäcke parat zu haben für alle Fälle.

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Als ich beim Umzug (Mülltonnen wurden nämlich erst 4 Wochen nach Einzug geliefert) mal so einen Extrasack brauchte, kostete er 5 Euro. Gab es beim Schlecker- wo man die nun herbekommt, weiß ich nicht. Gute Frage eigentlich.

Sollte ich mal beim Aufräumen einfach eine Plastiktüte unsortiert füllen, knote ich sie zu und stecke sie unter die Babywindeln in die Tonne. So hart wird nämlich nicht mal in Bremen die Befolgung von Vorschriften kontrolliert :-)

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Sicher so ein Hobel aus Carbon.

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Aber nein, da ist recht viel altmodisches Gusseisen drin, das Ding wiegt bei fast gleichen Abmessungen fast doppelt so viel die alte AEG. Die Laufruhe kommt ja nicht von ungefähr.

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bei ihnen gehts jetzt feuchtfröhlich rund, wa? ;)

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Aber hallo! Bin fast versucht, die Meeries bisschen in der Trommel rennen zu lassen. ;-)

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strom sparen mit allen mitteln! das ist löblich.

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Ah, die neue Miele 793!

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Neue Waschmaschine direkt nach dem Urlaub, wo die Reisekasse schon die Liquidät drückt, aber watt mutt, dat mutt...oder?

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Ja, das wird ja nicht billiger, wenn man die Ausgabe vor sich herschiebt und derweil Kleingeld in den Waschsalon trägt.

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Für gewöhnlich sind die aber sehr lange sehr treu, da kommt das Geld quasi wieder durch die Hintertür rein : )
(Der nächtliche Nachbarsfrieden noch gar nicht mitgerechnet ; ) )

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Ja, das hört man allenthalben, aber wie erwähnt hatte auch die AEG keinen Anlass zur Klage über Kurzlebigkeit gegeben.

Ach ja, das lange rumrödeln hat tatsächlich mit dem Sparmodus zu tun.

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