Dienstag, 5. Februar 2008
Blumenkind

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Sonntag, 3. Februar 2008
Zurück aus der Eiszeit
Während hier am Faschings-Karnevalswochende die Jecken tobten, weilten wir aus familiären Gründen viel weiter nördlich im Herzogtum Lauenburg - in einer Gegend, in der Narren traditionell eher wenig zu lachen haben. In Mölln starb der Überlieferung nach Till Eulenspiegel. In den benachbarten Dörfern und Weilern sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Etliche Dorfnamen enden hier auf -ow, so dass man sich unwillkürlich fragt, ob man denn schon "drieben" ist in der früheren Zone. Völlig reizlos ist die Gegend indes nicht, es liegen etliche schöne Seen zwischen leicht hügeligen Wäldern. Die Luft ist frisch, nächtens gibt es bei klarem Himmel einen sensationellen Sternenhimmel zu bestaunen. Und frisches Eis kann man sich jederzeit von der Scheibe kratzen. Irgendeinen Standortvorteil muss die Nähe zum Polarkreis ja schließlich haben. Aber ich will nicht ungerecht sein. Wie wir auf der Rückfahrt sahen, hat es auch im Ruhrgebiet geschneit. In Ermangelung einer besseren Schlusspointe beende ich diesen Beitrag einfach mit einem dreifach donnernden Helau, Helau, Helau!

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Donnerstag, 31. Januar 2008
Desperate Houseman (12)
Dass ich auch mal zu so einer Trine mutieren würde, die ihren hart arbeitenden Partner abends im Büro anruft und fragt: "Wo bleibst Du denn, ich habe das Essen auf dem Tisch?", hätte ich mir früher gewiss nicht träumen lassen. Nichtsdestotrotz ist es passiert gestern abend. Zu meiner Entlastung kann ich nur zweierlei vorbringen: 1. Ich rief erst eine halbe Stunde nach dem von ihr projektierten Abendessenszeitpunkt (20:00 Uhr) an. 2. Die Steaks waren den Anruf wert, die waren nämlich genau auf dem Punkt gebraten. Und dieser Idealzustand lässt sich nun mal nicht sehr lange stabilisieren.

Trotzdem: Ein bisschen peinlich ist es mir schon. Ich weiß noch sehr gut, wie wir ledigen Büromenschen mit den Augen rollten, wenn der verheiratete Kollege schräg gegenüber immer wieder die obligatorischen Anrufe seiner Frau entgegennahm, verlegen rumstammelte, "nein, ich habe noch zu tun, vor sechs schaffe ichs auf keinen Fall, hier rauszukommen." Dann folgte meist eine Aufzählung seiner noch anstehenden Aufgaben, dann wieder sie am Reden, und so zog sich das dann manchmal 15 bis 20 Minuten hin. Und wirklich alle in diesem Raum atmeten hörbar auf, wenn sein Telefonhörer wieder auf der Gabel ruhte. Ich denke, bis zu diesem Nervfaktor habe ich als Gatte noch einen weiten Weg. Aber ich bin ja schließlich auch keine Lehrerin, die jeden Mittag ab halb Zwei schon Langeweile hat.

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