Montag, 11. September 2017
Welcome to the machine

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Jesses...., da fühlt man sich beim Betrachten mitperforiert.

Mich würde es ja nicht überraschen, wenn die Wasserflasche in einem Flaschenhalter stecken würde.

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Was ist das?
Ist das eine Dialyse-Apparatur?

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Yep,
100 Punkte!

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Oh blöd ...
... ich hoffe nicht zu häufig pro Woche. Kenne da Leute, die verbringen dreimal die Woche mehrere Stunden an der Dialyse.

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Leider doch.
Auf weniger als 3x die Woche lässt man sich nicht runterhandeln. Aber im Moment starte ich mit 3 Stunden pro Sitzung, das ist noch ausbaufähig.

Die Premiere heute ging sehr schnell rum, ständig kam jemand und wollte was, ich kam kaum dazu, im mitgebrachten Buch zu schmökern.

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Wie sagt man dann am besten? Gut Blut?
In diesem Sinne - alles Gute!!


Und überlegen, wie und wofür sich diese Auszeit gut nutzen läßt.

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Stehen Sie ...
... auf der Transplant-Liste?

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Im Prinzip ja, aber es fehlt mir noch ein kardiologisches Gutachten.

@sid: Vielen lieben Dank! Ich habe einen ganzen Stapel ungelesener Bücher hier, und ich habe WLAN auf Station. Das geht schon irgendwie, wenn es muss.

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Also Stationsbloggen - gut so! : )
Fokus aufs + legen - aber das wissen und tun Sie ja eh.

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oh man...
ich mache Ihre Seite auf und zucke spontan zusammen. Bis mir einfällt, dass das ja avisiert war und Sie sich sicherlich schon seit längerem mental damit auseinandergesetzt haben.
Und trotzdem, ein seltsames Gefühl bleibt, denn erst wenn man sich die gesamte Apparatur so drastisch vor Augen führt, wird einem klar, was das dann eben auch insgesamt bedeutet.
Was bei mir bleibt, ist ein hilfloses Gefühl einer großen Ungerechtigkeit und der Schrecken vor dem Ausgeliefertsein der Willkür des Schicksals.
Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle, dass das WLAN in der Klinik immer stabil und ausreichend schnell ist, dass Sie die Geduld behalten, die Situation mit dem notwendigen Fatalismus pragmatisch zu optimieren und dass dadurch wenigstens der Status quo gehalten wird, bis in der Medizin der notwendige, fehlende Quantensprung erfolgt ist und eine App entwickelt wurde, die dann die Aufgaben von schwächelnden Organen übernimmt.

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Es ist jetzt ziemlich genau zwei Jahre her, dass mir eröffnet wurde, das Thema komme auf mich zu, gänzlich unvorbereitet trifft es mich also nicht. Aber als ich heute dieser Apparatur gegenüberstand, war mir schon mulmig.

Diese Gnadenfrist war schon viel länger als die Ärzte erwartet haben, und natürlich habe ich in der Zwischenzeit viel darüber nachgegrübelt, wie ich mir das eingehandelt haben könnte, aber irgendwann wird einem klar, das führt zu nichts, und mn muss es eben nehmen wie es ist. Sehr lieb waren auch die beiden anderen Patienten im Zimmer, die bemühten sich sehr, mir klarzumachen, dass das Leben auch mit dieser Einschränkung immer noch sehr lebenswert ist.

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Viel Glück und alles Gute. (Der Schizophrenist erwähnte, dass Sie an die Maschine müssen.)

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Vielen lieben Dank!
(Auch an den Herrn S. dafür, dass er die gute Gelegenheit ausgelassen hat, mir noch einen mitzugeben.)

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Auch von mir alles Gute. Gute Besserung kann man nicht wünschen, weil es keine Besserung gibt, außer der Transplantation, oder?

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Auch Ihnen vielen lieben Dank! Es hat schon Fälle gegeben, deren Nierenstatus von G 5 sich wieder wieder so weit gebessert hat, so dass sie ohne Transplantation von der Maschine weg konnten, aber das passiert wohl eher selten.

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und wie gehts einem dann so?
Merkt man was oder ist es nur lästig?

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Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie so ein seltener Fall sind.

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Schwer zu sagen, da ich mir zeitgleich eine Erkältung eingefangen habe. Unmittelbar beim Aufstehen danach hatte ich einen Wadenkrampf, weil der Elektrolyt-Haushalt bei der Prozedur etwas durcheinandergerät. Ansonsten liegt man halt rum, und solange man den angepieksten Arm nicht groß bewegt, hält sich die Unbill im Rahmen.

Es soll vorgekommen ein, dass Patienten danach völlig erschlagen sind, aber das kann ich so nicht bestätigen, ich war ganz normal schlapp. ;-)

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@arboretum: Merci bien, ich hoffe es natürlich auch. Es wäre nachgerade töricht, ein Wunder von vornherein auszuschließen.

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Ich wünsche Ihnen auch jedes Wunder, das Sie brauchen.

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Besten Dank auch Ihnen! Im Grunde ist es ja schon ein kleines Wunder, dass die Medizin heutzutage so ein Organversagen maschinell auffangen kann.

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Alles Gute und Liebe Herr Mark!
Wie schon gesagt, nutz ja nix, beste draus machen mit lesen und so, aber machense ja.
(Sehr erschreckende Apparatur, aber ich hab eh Krankenhausphobie)

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Millegrazie, Frau Lunally! Das sieht nur so monströs aus, weil ich mit der Handykamera draufgehalten habe, vom Bett aus habe ich die Apparatur fast gar nicht im Blick, da guck ich auf das Fußende vom Bett und auf Wandschränke.

Krankenhausphobie, die kenn ich natürlich auch, aber in den letzten zwei Jahren hat sich das sehr abgeschwächt.

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Ui, das erinnert mich an Plasmaspendezeiten - mit dem GROSSEN Unterschied: 1x in der Woche, 1h, FREIWILLIG und 18 Öre.

Alles, alles gute und hoffentlich eine passende Spende!

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Ja, danke, schaumermal, wie das weitergeht und wann sich andere Wege auftun. Dazu braucht es noch ein paar Papiere und Untersuchungen.

Die Kanülen sind nochmal anderes Kaliber als beim Blutspenden, das verhält sich ballistisch gesprochen wie .50 (schweres MG) zu .223 (Standardpatrone vom G 36). Da muss nach dem Rausziehen ordentlich gedrückt werden, sonst Sauerei. Sonst brauche ich nach dem normlen Blutabnehmen nicht mal ein Pflaster.

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Oha. Alles Gute, Mann. Jetzt heißt es, Zähigkeit ausspielen. Aber das können Sie bestimmt.

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Jo, man hat ja Vorbilder, Blogger, die auch ihr Päckchen zu tragen haben. ;-)

Ansonsten darf man auch den therapeutischen Wert der erfahreneren Mitpatienten nicht unterschätzen, die sind schon eine enorme Hilfe.

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Das mit den "erfahreneren Mitpatienten" kann andernteils auch mächtig nach hinten losgehen. Hier bei uns haben die mal einen 18jährigen Bengel zu einem langjährigen, schwer betroffenen MS-Patienten gelegt. Der Bengel wollte Jagdflieger werden, und bei den Untersuchungen zur Flugtauglichkeit sind halt ein paar - am Ende wohl harmlose - Pünktchen im MRT aufgetaucht. Der schwer betroffene Zimmerkumpel hatte nun nichts besseres zu tun, als dem Bengel seine komplette (und tatsächlich auch schlimme) Horror-Krankheitsgeschichte zu erzählen. Puh. An dem Tag habe ich dann etwas später Feierabend gemacht, weil ich das Häufchen Unglück erstmal wieder graderücken (und die Station zusammensch*en wegen der genialen Zimmerkumpelkombi) musste.

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Gut, das kann man vorher auch nicht wissen, wie so eine Kombination zusammenwirkt. Mit einem schlimmeren Fall das Zimmer zu teilen, kann auch Ansporn sein, sich zu sagen, so weit soll es mit mir nicht kommen, und im Vergleich geht's mir ja noch gold. Das ist jedenfalls mein Ansatz. Aber ich muss gestehen, es hat mich auch ziemlich mitgenommen, als ich meinen Zimmergenossen von meinem ersten Klinikaufenthalt später nochmal bei einem Untersuchungtermin in der Klinik traf und er mir erzählte, dass es zwischenzeitlich Komplikationen gegeben hatte und man ihn "von drüben" zurückholen musste.

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Volle Zustimmung, aber bei dem jungen Kerl war ja noch nicht mal klar, ob er überhaupt irgendwas hat, das war schon schlecht gemacht.

Mit "Komplikationen" eine Reanimation beschreiben - Respekt. Könnte ein Mecklenburger sein. (Die haben Dinger drauf, das glauben Sie nicht.)

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Jedenfalls: Alles Gute!
Das hab ich ganz lange gar nicht gemerkt, was das für die Maschine ist, erst als ich dann die Kommentare las. Das ist ja ein Ding! Immerhin, da auch mein Bruder da dranhängt, weiß ich, dass es bei allem Ärger auch sein Gutes hat. Als mein Bruder angeschlossen wurde, ging es ihm schlagartig besser, weil er plötzlich ganz andere Blutwerte hatte. Ich hoffe, dass das bei Ihnen auch so ist.
Immerhin lässt ja Ihre weiterhin muntere Bloggertätigkeit Gutes ahnen – gerade gestern hatte ich wieder viel Spaß mit Ihren Kommentaren bei „anders deutsch“ – das war klug und punktgenau. Hut ab!

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Vielen lieben Dank! Eine schlagartige Verbesserung ist bei mir nicht eingetreten, wohl auch deswegen, weil die urämischen Beschwerden und das alles noch nicht sonderlich akut waren, bis auf den Bluthochdruck und gelegentliche Spitzen im Natriumwert.

Die Diskussion bei "anders deutsch" hat Spaß gemacht, dabei fing es auf meiner Seite nur mit einem leichten Unbehagen bei der Lektüre des Beitrags an, da hatte ich noch gar nicht richtig durchdacht, was mich an der Argumentation störte. Wobei ich ja wie gesagt weder für Abtreibungsverbote bin noch etwas gegen eine inklusivere Gesellschaft habe, aber was die Frau Urmila, so intelligent sie auch sein mag, schlicht nicht sehen will, ist, dass es da ganz klar einen Zielkonflikt gibt. Mir war das vorher gar nicht so klar, das ist mir erst im Lauf der Diskussion bewusster geworden (und deswegen liebe ich die Kommentiererei).

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