Dienstag, 15. November 2016
Brügge sehen und überleben


Um es vorweg zu sagen: Nein, ich hatte mir den Film "Brügge sehen und sterben" ganz bewusst nicht vor unserem Kurztrip dahin angeguckt. Ich wollte mir lieber erst ein eigenes Bild vor Ort machen. Und was soll ich sagen, man hat dort ständig das Gefühl, in einer Filmkulisse unterwegs zu sein, auch wenn man nicht einen bestimmten Streifen im Kopf hat. Samstag abend landeten wir dann zufällig in einem Restaurant, in dem tatsächlich eine Szene aus dem Kultfilm um die Auftragsmörder gespielt hatte. Rote Vorhänge, ein Kleinwüchsiger, das ist doch bestimmt ein "Twin Peaks"-Zitat.

Wie dem auch sei, ein paar Bilder habe ich in die Kommentare gepackt.

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Hach, so unzerstörte Städte machen mich wehmütig.

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Ja, geht mir auch so. Und das hier ist nicht nur so ein Städtchen wie Zons, Dilsberg oder Rothenburg, Brügge war im 15. Jahrhundert eine der größten Städte Europas.

Man rechnet aus Gewohnheit immer damit, dass hinter der nächsten oder spätestens übernächsten Ecke die Stadtmauer oder ein Neubaugebiet kommen muss, aber da kann man lange laufen, bis man vom einen Ende des Stadtkerns zum anderen kommt.

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Hach - noch ein hübsches Ziel auf der Reisewunschliste. Danke : )

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Immer gerne!
In den Reiseführern wird Brügge oft zusammen mit Gent und Antwerpen verhackstückt, aber dafür hat unsere Zeit diesmal nicht gereicht. Man will ja nicht hetzen.

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Tatsaechlich ein guter Reisetipp! Es war
Mir gar nicht bewusst, wie interessant die Stadt ist.

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In den frühen Nullerjahren war Brügge auch mal Europäische Kulturhauptstadt. Hatte ich seinerzeit aber auch nicht auf dem Radar. Von meinem damaligen Wohnsitz in Süddeutschland aus war das gefühlt schon kurz vor der Packeisgrenze. ;-)

Und selbst wenn man sich für Kunst und Kultur so gar nicht interessieren würde, dann könnte man sich auch einfach durch die Chocolaterien futtern, gutes Bier trinken und Muscheltöpfe mit Fritten einrüsseln.

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...letzteres allerdings zu stolzen Preisen!

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Ja, Brügge ist generell nicht grade ein billiges Pflaster, wenn man Essen geht. Ich meine, in der Normandie wären die Muscheltöpfe günstiger gewesen, aber das ist ja auch schon wieder ein paar Jahre her. Vielleicht haben die Preise dort inzwischen auch angezogen.

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