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Mittwoch, 11. Juli 2012
Bonjour, tristesse!
mark793, 13:48h

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Freitag, 6. Juli 2012
mark793, 11:10h
Nicht ganz zwei Stunden noch, dann wars das schon mit dem ersten Schuljahr des Töchterleins. Zeugnis lässt nichts zu wünschen übrig, vor paar Tagen hat die Kleine noch den Vorlesewettbewerb in ihrer Klassenstufe gewonnen, hach ja, da bumpert das Vaterherz vor Stolz bis hoch in den Hals. Es wäre alles geradezu perfekt, wäre nicht vor ein paar Monaten ein neuer Mitschüler in die Klasse gekommen, der um es mal zartfühlend zu sagen, eine eklatante Störung im sozialen Bereich hat. Inklusion schön und gut, es ist auch schon etwas besser geworden mit seinen unkontrollierten Gewaltausbrüchen, aber er bleibt eine permanente Bedrohung für seine Mitschüler. Und blöderweise ist dieses Mondkalb auch noch gut einen Kopf größer als der Rest, von daher ist der Ratschlag "na dann wehr Dich halt" an die Adresse der anderen Kinder auch nicht so recht realistisch. Welche Vorgehensweise mir eine innere Stimme im linken Ohr nahelegt, das schreibe ich jetzt hier lieber nicht. Denken Sie sich ein paar klatschende Geräusche und anschließendes Geplärre, dann sind Sie auf der richtigen Spur. Aber die Stimme im rechten Ohr, dass das auch keine Lösung ist, hat ja recht.
Wie auch immer, vergessen wir das alles mal für ein paar Wochen. In den Ferien steht einiges an Bespaßungsprogramm an. Und manche neue Herausforderung; Die Kleine zählt schon die Tage, bis sie nach London fliegen darf zum Gegenbesuch bei unserem Gastkind. Das wird auch für uns Eltern eine ganz neue Erfahrung werden, zehn Tage ohne die Kleine, wie sich das wohl anfühlen wird?
Wie auch immer, vergessen wir das alles mal für ein paar Wochen. In den Ferien steht einiges an Bespaßungsprogramm an. Und manche neue Herausforderung; Die Kleine zählt schon die Tage, bis sie nach London fliegen darf zum Gegenbesuch bei unserem Gastkind. Das wird auch für uns Eltern eine ganz neue Erfahrung werden, zehn Tage ohne die Kleine, wie sich das wohl anfühlen wird?
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Mittwoch, 4. Juli 2012
You and me, Baby, we ain't nothing but MAMILs...
mark793, 20:03h
...so let's do it like they do on the tv sports channel, trällerte ich heute vormittag so vor mich hin - und fasste mit Blick auf die Wetterkarte spontan den Entschluss, eine höherprozentigere Herausforderung zu suchen als die Abraumhalde bei Grevenbroich mit ihren 5 Prozent Steigung. Wie alle Welt weiß, zieht es die MAMILs von Zeit zu Zeit in höhere Gefilde. Für heute hatte ich mir eine Anhöhe im Bergischen ausgeguckt, die eine Radlertruppe im Internet als Krönung ihrer sogenannten "Knüppelrunde" anpreist: (...)Hier folgt der legendäre, teilweise 20%-ige Anstieg nach Grünscheid. Hier gabs schon alles zu sehen: Absteiger, Schieber, Attackierer und Explodierer und einer ist vor Schwäche bergauf in den Graben gefahren. Hier zählt nur Ruhe und Rhythmus bewahren und langsam hochkurbeln.Viel Zeit hatte ich nicht, ich wollte auch nicht die ganze 42-Kilometer-Tortur absolvieren. Der Plan war, Rad beim alten Fährhaus aus dem Kofferraum holen, probieren, ob ich den Anstieg nach Grünscheid packe - und sollte dann noch bisschen Kraft in den Beinen übrig sein, noch eine kleine Runde da oben drehen. Gesagt, getan, ich kurbelte ohne nennenswertes Aufwärmen und wohlgemut das enge Sträßlein hinauf und um paar Kurven herum. Und ab da, wo die Bebauung endete und der Wald begann, wurde es richtig fies. Es sind nur ein paar hundert Meter, aber die haben es wirklich in sich. Nichts mit ruhig pedalieren, da half nur Hintern aus dem Sattel zu heben und jede einzelne Kurbelumdrehung mit vollem Körpereinsatz zu erzwingen. Der Atem pfiff stoßweise und allein mein Pulsschlag dürfte die Vögel von den Bäumen gescheucht haben. Aber just als ich dachte, boah, das geht ja gar nicht, lichtete sich der Wald, und ich sah, dass ich es so gut wie geschafft hatte. Yessss! Sicher, gemessen an den Tour-de-France-Martern wie Mont Ventoux oder Col du Galibier mag dieser Hügel nur eine Blase im Asphalt einer Flachetappe sein, aber es war das steilste Stück, das ich im ganzen Leben hochgestrampelt bin.
Und was soll ich sagen, nach einer kurzen Runde über die Höhenzüge rund um Leichlingen und Solingen bin ich zum Abschluss gleich nochmal raufgefahren. Doppelt hält bekanntlich besser. Und wer weiß, wann ich da mal wieder hinkomme.
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