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Montag, 18. Februar 2008
Keine Nummer unter diesem Anschluss
mark793, 12:55h
Da bekam ich doch gestern tatsächlich eine SMS. Nun gut, werden mir jetzt vielleicht junge Leute entgegenhalten, die pro Tag hunderte SMS bekommen und verschicken, über das Handy rumtwittern und vielleicht auch die schönsten selbstgedrehten Kurzfilm-Sequenzen ihrer Schulhofprügeleien an die besten Freunde rumschicken - so phuquing what? Aber ich als Mittvierziger brauche dieses permanente elektronische Ellbogenrubbeln ja nicht ganz so dringend. Und wenn auf meiner Sprechgurke alle Jubeljahre mal so eine Kurznachricht eingeht, dann gucke ich da schon hin.
Was ich da lesen musste, lud mir schon mal gleich die Knarre durch: "Achtung, ab sofort können Sie nur noch angerufen werden, bitte laden Sie Ihre Prepaid-Karte neu", mahnte mich mein Mobilfunk-Anbieter. Dabei meinte ich mich zu erinnern, dass da noch mindestens 5 oder 6 Euro Restguthaben drauf gewesen sein müssen. Jetzt habe ich heute vormittag 15 Euro Gesprächsguthaben nachgeladen. Die telefonische Abfrage meines Restguthabens meldet nun 21 Euro und ein paar Cent, also hat sich der Anbieter wenigstens das Restguthaben von vor der Aufladung nicht ohne Leistung einverleibt wie ich im ersten Moment befürchtet hatte.
Trotzdem: Ein Restgrummeln bleibt. Es ist ein bisschen wie mit den Telefonkarten, die damals bei ihrer Einführung als das dollste Ding seit Erfindung des geschnittenen Brotes gefeiert wurden. Kein Kramen nach Kleingeld mehr, ja klar, aber ich als neulich mal mit so einem Kärtchen bargeldlos telefonieren wollte, musste ich auch feststellen: "Gültig bis April 2003". Hmpf. Das Restguthaben hat sich also der Ricke, oder wie der damalige Obertelekomiker geheißen haben mag, unter den Nagel gerissen, um damit seinen Dienst-Phaeton zu betanken oder was auch immer. Und wir Idioten von Telefonkartenkäufern haben diesen Abzockern jahrelang praktisch zinslosen Kredit gewährt. Super Sache.
Geschenkt - dass ich bei der Gelegenheit auch paar Telefonkarten ausmistete, die noch nicht mal einen Euro-Betrag aufgedruckt hatten, sondern nur D-Mark-Guthaben, davon will ich jetzt gar nicht erst anfangen. Sonst krieg ich noch soo-nen-Hals. Und wenn mir jetzt noch jemand verraten könnte, wie ich das Laufband im Handy-Display abstelle, das die ganze Zeit verkündet, "Ihre Aufladung in Höhe von 15,00 Euro wurde erfolgreich ausgeführt", dann würde ich dem Nachmittag ein wenig wohlgestimmter ins Auge blicken. Bis dahin: Bleiben Sie dran, Sie werden sofort mit einem der frei werdenen Mitarbeiter der Dunkelkammer verbunden...
Was ich da lesen musste, lud mir schon mal gleich die Knarre durch: "Achtung, ab sofort können Sie nur noch angerufen werden, bitte laden Sie Ihre Prepaid-Karte neu", mahnte mich mein Mobilfunk-Anbieter. Dabei meinte ich mich zu erinnern, dass da noch mindestens 5 oder 6 Euro Restguthaben drauf gewesen sein müssen. Jetzt habe ich heute vormittag 15 Euro Gesprächsguthaben nachgeladen. Die telefonische Abfrage meines Restguthabens meldet nun 21 Euro und ein paar Cent, also hat sich der Anbieter wenigstens das Restguthaben von vor der Aufladung nicht ohne Leistung einverleibt wie ich im ersten Moment befürchtet hatte.
Trotzdem: Ein Restgrummeln bleibt. Es ist ein bisschen wie mit den Telefonkarten, die damals bei ihrer Einführung als das dollste Ding seit Erfindung des geschnittenen Brotes gefeiert wurden. Kein Kramen nach Kleingeld mehr, ja klar, aber ich als neulich mal mit so einem Kärtchen bargeldlos telefonieren wollte, musste ich auch feststellen: "Gültig bis April 2003". Hmpf. Das Restguthaben hat sich also der Ricke, oder wie der damalige Obertelekomiker geheißen haben mag, unter den Nagel gerissen, um damit seinen Dienst-Phaeton zu betanken oder was auch immer. Und wir Idioten von Telefonkartenkäufern haben diesen Abzockern jahrelang praktisch zinslosen Kredit gewährt. Super Sache.
Geschenkt - dass ich bei der Gelegenheit auch paar Telefonkarten ausmistete, die noch nicht mal einen Euro-Betrag aufgedruckt hatten, sondern nur D-Mark-Guthaben, davon will ich jetzt gar nicht erst anfangen. Sonst krieg ich noch soo-nen-Hals. Und wenn mir jetzt noch jemand verraten könnte, wie ich das Laufband im Handy-Display abstelle, das die ganze Zeit verkündet, "Ihre Aufladung in Höhe von 15,00 Euro wurde erfolgreich ausgeführt", dann würde ich dem Nachmittag ein wenig wohlgestimmter ins Auge blicken. Bis dahin: Bleiben Sie dran, Sie werden sofort mit einem der frei werdenen Mitarbeiter der Dunkelkammer verbunden...
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Samstag, 16. Februar 2008
Familiäre Pflegestufe
mark793, 21:14h
Irgendwie fehlt mir momentan die Muße für launige Weltbetrachtungen oder tiefschürfende gesellschaftliche Analysen. Ein Virus quält derzeit alle weiblichen Mitglieder dieses Haushalts inklusive der betagten Hundedame mit zum Teil unterschiedlichen Symptomen, die ich aus Rücksicht auf die zartbesaitetere Leserschaft hier nicht weiter ausführen möchte. Mein Immunsystem leistet noch heldenhaften Widerstand, während ich versuche, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Mit Familienleben im klassischen Sinne hat das grad nicht so viel zu tun, mehr schon mit Zivildienst. Aber hey, im Briefing war ja auch durchaus die Rede von in guten wie in schlechten Tagen. Und eines ist auch gewiss: Der nächste Männerschnupfen kommt bestimmt...
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Donnerstag, 14. Februar 2008
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
mark793, 12:38h
Kritiker bemängeln eine starke Kommerzialisierung des Valentinstages.
Dem ist wenig hinzuzufügen. Außer vielleicht: Geht Tulpenzwiebeln kacken, Floristenmafiosi!
Dem ist wenig hinzuzufügen. Außer vielleicht: Geht Tulpenzwiebeln kacken, Floristenmafiosi!
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