Sonntag, 5. August 2007
Dutch too much
Wer mich kennt, kann es sich denken: Natürlich waren wir nicht nur zum Spaß im Herkunftsland der Holzpantinen unterwegs. Es galt auch, Klischees auf ihren Wahrheitsgehalt abzuklopfen, Alltagsmythen auf den Grund zu gehen und dabei auch die twilight zone der unerklärlichen Dinge nicht auszusparen. Herr Kid hatte das Phänomen hier vor einiger Zeit angesprochen. Auch unser Reiseführer wußte von wissenschaftlichen Untersuchungen zu berichten, die ergeben hätten, dass an Hollands Küste weit mehr linke als rechte Schuhe angetrieben würden. Somit war es Ehrensache, dass ich versuchen würde, diesem seltsamen Phänomen nachzuspüren. Und ich darf das sensationelle Ergebnis gleich an dieser Stelle vorwegnehmen: Es stimmt auffallend. Ich habe in zwei Wochen ein halbes Dutzend linker Schuhe an holländischen Stränden zwischen Wyk an Zee und Den Helder gefunden - aber keinen einzigen (in Zahlen: 0) rechten Schuh.



Und als ob das noch nicht genug wäre, habe ich auch ein geheimes Ufo-Projekt in unserem sympathischen Nachbar-Zwergstaat entdeckt. Mehr dazu in den Kommentaren.

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Freitag, 3. August 2007
Wieder da

Es waren dann doch zu viele Gegner, um den Kampf gegen die Windmühlen wirklich gewinnen zu können. Zumal diese Viecher dort in Holland ja Heimvorteil haben. Wir haben uns daher auf friedliche Koexistenz geeinigt: sie dort, ich wieder hier (im Trockenen). Bildbericht folgt, sobald ich mich halbwegs sortiert habe. Bis dahin: goeden avond, Duitsland!

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Donnerstag, 19. Juli 2007
Abwesenheitsnotiz (2)
Dem Kollegen meiner Frau, der uns versprochen hat, sich um den Briefkasten und die Pflanzen zu kümmern, rutschte der Unterkiefer dann doch etwas tiefer, während er gestern unsere zahlreiche und wohlsortierte Botanik in Augenschein nahm. Diesen kleinen kollegialen Freundschaftsdienst hatte er sich sicher einfacher vorgestellt. Von daher habe ich darauf verzichtet, ihm auch noch Adminrechte für die Dunkelkammer aufs Auge zu drücken mit der Bitte, hier nach dem rechten zu sehen.

Aber Holland ist ja nicht Honolulu oder Honduras, und so werde ich in den kommenden zwei Wochen sicher mal Gelegenheit haben, von einem Internetcafé aus hier und in der geschätzten Blog-Nachbarschaft vorbeizuschauen. In diesem Sinne: Machen Sie's gut, man liest sich.

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