Samstag, 28. Oktober 2006
Blick in die Bloghütte (2)
Vorher:


Nachher:


Nein, dies ist kein Fehlersuchbild. Sieht doch jeder, dass der offen rumliegende Papierkram auf dem unteren Bild im oberen Bild nur in die Ablagefächer gepfercht war. Dass das Fenster jetzt links vom Monitor ist, geht aus dem gewählten Bildausschnitt nicht so klar hervor. Gummibaum, Ficus und Yucca werden sich daran gewöhnen müssen, mir bleibt ja auch nichts anderes übrig. Falls es bei der Akklimatisierung hier Schwierigkeiten geben sollte, überlege ich, ob ich wieder einen eisblauen Anstrich auf die Wände tüpfle wie in der alten Bloghütte auch.

Das heißt aber nicht, dass ich mich gegen Veränderungen grundsätzlich sperre. Nachdem Herr Nase gestern abend die mangelnde Lesbarkeit der Texte in der Dunkelkammer monierte, habe ich die Schrift auf 15p vergrößert. Über eine Rückmeldung, ob das jetzt besser zu lesen ist, würde ich mich freuen. Notfalls kann man da noch bisschen was drehen. Schließlich ist im Leben nichts konstant außer der Veränderung.

... link (52 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 26. Oktober 2006
Unter Bärchen
Dass die Zeit rast wie im Flug, ist ja eine Plattitüde aus dem Wörterbuch der Gemeinplätze. Aber als Elternteil kann man nicht umhin, sich diesem Sachverhalt immer wieder zu stellen. Für unsere Kleine steht nämlich in den nächsten Tagen ein kleiner Meilenstein am Lebensweg: Sie wird voraussichtlich zum 1.11. vollbärig.

So. Das mag der geneigte Leser erst mal sacken lassen. Und nun erhelle ich die Hintergründe dieser kryptischen Ansage: Es bedeutet, sie hat einen Kindergartenplatz (in der Bärchengruppe). Das ist insofern nicht selbstverständlich, als sie ja im Dezember erst zwei Jahre alt wird und das staatlich zugesicherte Recht auf einen Kindergartenplatz erst für Kinder ab drei Jahren greift. Und wer sich mit der Thematik ein bisschen auskennt, weiß: Es ist nicht gerade einfach, für jüngere Kiddies überhaupt Betreuungsangebote zu finden. Oft nehmen Kindergärten eben nur Kinder ab drei - dann bleibt nur die Suche nach einer Spielgruppe, einer Tagesmutter oder einer Elterninitiative mit Betreuung in Eigenregie.

So betrachtet ist dieser Kindergartenplatz schon bisschen wie ein Sechser im Lotto. In der benachbarten Großstadt hatte uns die Dame am Betreuungstelefon des Jugendamts erklärt: "Dat könnse vergessen." Und hier auf dieser Seite des Stroms hatten wir uns auch schon so manche Absage anhören müssen. So dass ich mich im Worst-case-Szenario schon als Tagespapi gesehen hatte. Aber dieser Elch geht nun doch an mir vorüber - falls sich die kleine Maus daran gewöhnt, ein Bärchen zu sein.

... link (34 Kommentare)   ... comment


Montag, 23. Oktober 2006
A la recherche du télé perdu
Für ein Fachmagazin werkle ich gerade an einer Geschichte über TV-Werbetrends der 80er und frühen 90er. Und natürlich guckt man als langgedienter Berichterstatter auch mal auf die eigene Festplatte, was man zu diesem Themenkomplex seinerzeit so alles abgesondert hat. Dabei stieß ich auf einen Text, der aus meinem üblichen B2B-Berichterstattungseinerlei ein wenig herausstach. Irgendwann im Februar 1994 hab ich mich auf das Experiment eingelassen, 24 Stunden lang nonstop Fernsehen zu gucken und zu protokollieren, was mir dabei so durch den Kopf geht. Tja, Livebloggen kannte man damals noch nicht. Und in der gekürzten Version, die dann gedruckt wurde, musste ich auch die Uhrzeitleiste dem Layout-Raster opfern. Aber der Mark793 mit seiner dunklen Seite, der blitzt in diesem Frühwerk schon ein bisschen durch. Wer die Lektüre eines längeren Riemens nicht scheut, kann ja mal hier klicken zum Weiterlesen.

... link (19 Kommentare)   ... comment