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Sonntag, 11. Januar 2015
Aus dem Schrauberkeller geplaudert
mark793, 16:09h

Vom Modder befreit sind Rahmen und Räder
durch des Hochdruckreinigers belebenden Druck...
Gestern den stürmischen Tag dazu genutzt, den Olm mal wieder auf Vordermann zu bringen. Das 42er-Kettenblatt durch ein gegenwindtauglicheres 39er ersetzt und dabei festgestellt, dass auch die Zähne des großen Blatts schon ziemlich abgenutzt sind. Gottseidank hatte ich noch eine Materialspende aus dem Fundus von Herrn jotwede herumliegen (den ich von dieser Stelle aus herzlich grüße, falls er noch hier mitliest). Die Ritzelkassette hat auch schon ziemlich gelitten, und dass die Kette ganz schön gelängt ist, sehe ich mittlerweile auch ohne Maßnehmen mit der Kettenlehre. Aber ich will nicht klagen, Ritzel und Kettenblätter waren schon nicht mehr neu, als ich sie anno 2011 an Sir Walter dranmontierte, und die Kette dürfte in der Zeit auch mindestens 10.000 Kilometer gelaufen sein. Das 6-, 7- und 8-fach-Zeugs kann wirklich etwas ab, und meine alte Uniglide-Kassette, an der die Jahre 1997 bis 2011 keine nennenswerten Verschleißspuren zeitigten, habe ich dieser Tage zusammen mit ein paar Ersatzritzeln günstig an einen Rad-Enthusiasten in Dresden veräußert, der einen alten Renner aus den 80ern periodengerecht neu aufbaut.
Ich will damit nicht sagen, früher war alles besser, aber ich wage die Prognose, von dem heutigen ultraleichten Carbonzeugs samt der dazugehörigen filigranen Anbauteile wird nicht in 20 oder 30 Jahren nicht mehr viel gehandelt werden. Und vielleicht ist Radfahren ohne permanente Datenverbindung mit dem Internet der Dinge bis dahin ohnehin verboten.
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Mittwoch, 7. Januar 2015
mark793, 21:45h
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Samstag, 3. Januar 2015
Wechselhaft mit leichten Regenschauern
mark793, 19:00h

Es gibt so Tage, da könnte man sich direkt nach dem Frühstück wieder ins Bett begeben. Aber dann sagte ich mir, die gute Form wird in schlechtem Wetter geschmiedet, also rein in die Regenkluft und raus aus der Komfortzone. Wenn das dieses Jahr was werden soll, den höchsten Berg Belgiens von hier aus unter die Räder zu nehmen, dann muss Grundlagenausdauer her und noch etwas Kraft zum Klettern. Also genau das, was eine Trainingsrunde zur Halde liefern kann.

Abgesehen von ein paar Hundehaltern und einem Moutainbiker im Gegenverkehr hatte ich den Col du Vollrath heute für mich alleine. Und das war auch gut so, dass kein Radlerkollege gesehen hat, mit welcher Mühe ich mich von der Neuenhausener Seite aus da hochgewuchtet habe.

Runter war ich auch schon mal schneller unterwegs, aber auf der zweiten Runde des noch jungen Jahres geht es ja nicht um Bestzeiten, sondern darum, eine gewisse Grundfitness durch die kalte Jahreszeit zu retten. Lohn der Mühe war heute, dass es nicht die ganze Tour über geregnet hat, die Klamotten haben weitgehend dicht gehalten bis auf das Provisorium mit den Plastiktüten über den Socken. Irgendwann suppt das doch durch, und wenn mir das früher aufgefallen wäre, hätte ich mir zu Weihnachten ja ein Paar Überzieher wünschen können. Aber wie heißt es so schön? Hätte, hätte, Fahrradkette.
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