Freitag, 10. Juni 2005
Promi-Bloggen voll im Trend
Zunächst mal die Fakten, Fakten Fakten: Bei Focus Online dürfen neuerdings C-Klassepromis wie der Ex-Fernsehsportler Carlo Thränhardt, die SPD-Linksauslegerin Andrea Nahles oder der zu Recht vergessene Internet-Guru Ossi Urchs bloggen. Nicht, dass man das jetzt automatisch schlecht zu finden hat. Immerhin gibts Kommentar-Funktion, Trackback und allen Pipapo wie bei richtigen Blogs. Nur halt keinen wirklich interessanten Lesestoff. Da ist das grenzwertige Tagebuch, das Helmut Markwort seinem gedruckten Focus voranstellt, ja noch unterhaltsamer.

Dank für den Hinweis geht an den popkulturjunkie.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 9. Juni 2005
Lesen und lesen lassen
Wie es genau zuging, dass aus dem Gewusel der schwarzen Buchstaben-Käferchen auf gedrucktem Papier irgendwann sowas wie Sinn für mich erkennbar wurde, weiß ich nicht mehr im Detail zu sagen. Vielleicht hatte mein erster Schreibversuch, das Autokennzeichen von VW Variant meiner Eltern nachzukrakeln, die Initialzündung gegeben, es jetzt endlich wissen zu wollen und nicht auf die Einschulung zu warten. Die lag wohl noch ein, zwei Jahre in der Ferne zu diesen Zeitpunkt. Und so war es auch definitiv noch vor meiner Schulzeit, dass ich den elterlichen Mannheimer Morgen zu meiner täglichen Lektüre erkor. Nicht, dass ich alles verstanden hätte, was ich da las, zumindest den Polizeibericht fand ich doch meistens recht spannend. Aber das erste gedruckte Wort, an das ich mich bewusst erinnere, stand in weißer Schrift auf einem schwarzen Balken auf Seite 2. Es lautete: Kommentare. Das erklärt vielleicht, warum ich hier und heute so gerne auf dieses Wort draufklicke...

... link (9 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 7. Juni 2005
Frauen und Frisur-Fragen
Jetzt sitzt meine Frau schon geschlagene zweieinhalb Stunden beim Friseur. Mal gespannt, ob sie a) nach Hause kommt solange es hell draußen ist und b) ob ich sie wiedererkenne und c) wie ich es wegstecke, wenn mir das Wiedererkennen schwer fällt. Natürlich würde ich ihr nie Vorschriften machen, wie sie ihr Haar zu tragen hat. Aber ich hab sicherheitshalber auch dazugesagt, dass ich ja auch wieder dazu übergehen könnte, meinen Nacken ausrasieren zu lassen. Das fand schon meine Ex ziemlich faschistoid, und meine Frau steht da auch nicht wirklich drauf. Anders als ihre Vorgängerin hat mich meine Frau aber auch noch nie gefragt, "Schatz, was soll ich mit meinen Haaren machen?" Auf die Frage, wenn sie so gestellt wird, kann es nämlich nur eine Antwort geben: sie abschneiden, um festzustellen, dass sie lang doch besser ausgesehen haben.

... link (19 Kommentare)   ... comment