Dienstag, 25. Juni 2013
Am Rad drehen


In den vergangenen Tagen (die witterungsbedingt nicht eben zu großen Heldentaten auf dem Sattel animierten) habe ich die Zeit genutzt, ein bisschen an den Fahrrädern herumzuschrauben. Irgendwas zu optimieren gibts ja immer, am Schutzblechrad haben die Füße beim Lenken weniger Platz? Also die kürzere Kurbel dran, und wenn man schon mal dabei ist die besser zum Klettern geeignete Ritzelkassette ans Hinterrad vom Mercier. Zu diesem Behufe habe ich mir in der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens ein paar Utensilien ausgeliehen (Kurbelabzieher, Kettenpeitsche, yeah Baby) und das ansonsten eher für die Kopfarbeit eingerichtete Arbeitszimmer mal wieder ziemlich zweckentfremdet. Im Keller hat man doch nie alles zur Hand, was man braucht.

Weil momentan das Wasser abgestellt ist (was einen eigenen Bericht aus Absurdistan hergäbe), komme ich grad nicht zum Händewaschen, da kann ich also genausogut weiterwerkeln. Und so besann ich mich vorhin, dass ich noch ein zerlegtes Hinterrad rumliegen habe, da könnte ich doch mal probieren, das 3D-Puzzle aus Nabe, 36 Speichen samit dazugehörigen Nippeln und dem Aluring mit 36 Löchern wieder zusammenzusetzen. Um es kurz zu machen: Das ist ein ziemliches Gefrickel, etwa so wie in irgendwelchen Fortbildungsseminaren, wenn mehrere Gruppen zwecks Steigerung des team spirit die Aufgabe bekommen, aus rohen Spaghetti, Faden und Tesafilm einen mindestens drei Stockwerke hohen Turm zu bauen, der auch stehenbleibt und einen Marshmellow trägt. So in etwa geht das Einspeichen auch, nur dass man dieses diffizile Steck- und Schraubspiel im Regelfall alleine und ohne Team spielt.

Mein Zwischenergebnis ist oben im Bild zu sehen, es sieht sogar schon einigermaßen aus wie ein Hinterrad, bedarf aber noch einiger Feinarbeit mit dem Vorschlaghammer Speichenschlüssel. Gut, man kann sagen, die Aktion war Zeitverschwendung, aber im Grunde habe ich damit auch Geld gespart, denn der Schrauber im Radladen würde sich diese Verrichtung mit 60 Euro vergolden lassen. Ja, Sie haben richtig gelesen, in Worten: sechzig Euro (also für die noch Älteren unter uns, das sind mehr als hundert Emmchen). Ich glaube, ich mache demnächst ein Praktikum bei Don Alphonso übe hier noch ein bisschen, und dann sattle ich um.

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Bevor Sie umsatteln, hätte ich aber gerne noch die Wasser-Geschichte aus Absurdistan gehört. ;-)

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So wild ist es eigentlich nicht, aber hier zumindest die Kurzfassung: Im Ladenlokal im Erdgeschoss gab es einen feuchten Fleck an der Decke, heute morgen war also der Installateur des Vertrauens (also der, den der Vermieter eigentlich immer holt wenns was mit Gas, Wasser, Sch**ße ist), der versuchte sich dann ein Bild zu machen, welche Wohneinheit und welcher Laden von welchen Leitungen versorgt wird und kündigte dann an, dass er das Wasser wohl kurz mal abstellen müsse. Irgendwann Stunden später war er ohne jegliche Vollzugsmeldung wieder weg, aber ich hier immer noch ohne Wasser. Dachte, okay, der macht vielleicht Mittagspause, aber nachdem er immer noch nicht wieder auftauchte und die Frau unten im Laden auch nichts wusste über seinen Verbleib oder der Stand der Arbeiten, habe ich ihn dann angesimst und kurz darauf sehr überrascht am Handy gehabt, "wie, bei Ihnen kommt immer noch kein Wasser, ich hab das doch wieder angestellt." Ich möge mal die Nachbarn fragen, ob die Wasser haben, wenn ich wieder zuhause bin. Also die Nachbarn in der Wohnung drunter haben tatsächlich Wasser, wir aber nicht. Die vermeintlich überzählige Leitung, die in der Ladendecke leckte und die jetzt abgeklemmt ist, hat anscheinend unsere Wohnung versorgt - aber sonst keine im Haus. Also wenns dumm läuft muss der Mann dann morgen bei den Nachbarn unter uns eine Wand aufkloppen, um uns wieder zu versorgen. Fragen Sie mich nicht nach Details, warum und wieso, ich hab das Handy in einer Situation am Ohr gehabt, die mir ein Ticket beschert hätte, wäre die Ordnungsmacht zugegen gewesen, entsprechend kurz war ich angebunden. Habe uns mit mehreren Gebinden von 5-Liter-Pullen Billigmineralwasser vom Gemüsetürken eingedeckt und harre der Dinge, die da morgen kommen mögen.

Das witzige war noch, als ich heute morgen zu meiner Frau sagte, das Stichwort überzählige Leitung, das erinnere mich an einen Stunt aus meiner Mannheimer Wohnung. Die war nicht mehr mit Gas versorgt, und so flexten wir kurz nach dem Einzug die nicht mehr benötigten Rohre in mehreren Räumen ab. An der Küchendecke war noch so ein Rohr, und mein Bruder stand schon mit der Flex auf der Leiter, als ich mich sagen hörte, ach, lass gut sein, da tapezieren wir drumherum. Unser Glück, denn wie sich Jahre später bei einem Wasserschaden weiter unten im Haus herausstellte, gehörte dieses Rohr zu einer weiteren Wasserleitung, die wer weiß woher kam und für die ich auch keinen Absperrhahn in der Wohnung hatte (geschweige denn gewusst hätte, wo ich im Keller danach suchen soll). Und die Geschichte wärmte ich heute morgen für meine Frau nochmal auf mit der Ansage, ich sähe es schon kommen, dass auch hier wieder so ein potenzieller Slapstick drohe.

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Mit Mineralwasser das Klo spülen!
Das ist echt niederrheinische Dekadenz :-)

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Dekadenz
wäre, Perrier, San Pellegrino oder gar Staatlich Fachingen dafür zu verwenden. ;-) Und auch auf die Gefahr hin, zartbesaitetere Leserinnen und Leser zu verschrecken, muss ich gestehen, dass ich nicht jedem einzelnen Pipi eine Fünfliterpulle für 2,97 € hinterherkippe. Muss mit den leeren Pullen eh gleich mal bei den Nachbarn klingeln und Leitungswasser nachzapfen für diesen Verwendungszweck.

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Finden Sie nicht auch, daß man durch solche Aktionen mal wieder daraufhinhewiesen wird, wie wichtig Wasser ist und daß man häufig ziemlich sorglos damit umgeht?

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Sorglos vielleicht, verschwenderisch aber eher nicht. Mir haben sich irgendwelche Fernsehberichte über die Sahelzone aus den Siebzigern doch ziemlich tief eingeprägt, und meine Mutter hat es mit dem Wassersparen bisweilen ziemlich auf die Spitze getrieben. Das prägt natürlich schon, auch wenn ich mir diesen Fimmel nicht vollumfänglich zu eigen gemacht habe. Aber Wasserlaufen während des Zähneputzens, das geht nur in Ausnahmefällen und unter größten Anstrengungen.

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So, der Klempner ist da,
nicht aber die Inhaberin des Ladens, wo der gute Mann nochmal rein müsste, bevor er uns wieder anklemmen kann.

Ommmmmm...

P.S. Der Schrauber im Radladen meinte übrigens, gar nicht schlecht für einen Erstversuch. Zwei verbogene Speichen tauscht er aus und zentriert die Chose richtig, ich soll dann nach der ersten Fahrt nochmal prüfen und eventuell nachziehen.

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Dekadenz
Sie können es ja gar nicht wissen, aber bereits in den mittleren 1990er Jahren gab es am linken Niederrhein den leicht geänderten Claim:
"An meine Haut lasse ich nur San Pellegrino und CD"

wenn man morgens aus dem Zelt kroch...

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Am Oberrhein kam bereits Mitte der 80er Perrier ("Sie baden gerade Ihre Hände drin") schwer in Mode. Ob die Kernzielgruppe nach dem Tennismatch damit auch duschte oder abspülte, entzieht sich meiner Kenntnis, ich war ja nicht im Verein, sondern nur Freizeitspieler auf öffentlichen Courts...

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Mitte der 80er haben wir uns hier noch vonmit Sunlicht-Kernseife ernährt gewaschen. Am Rhein.

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Sagt mir sogar noch was, die Sunlicht-Seifenfabrik AG wurde nämlich 1899 in meiner Heimatstadt Mannheim gegründet (die Älteren werden sich noch erinnern). So liefen wir auch nicht Gefahr, Sunlicht mit Sunkist zu verwechseln. ;-)

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Sind Sie das damals am Rhein?

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ad don:
Haha... natürlich nicht! Auf dem Rhein war damals mehr Schaum... aus Mannheim und Basel

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Ja, dieses Mannheim muss ein ganz übles Pflaster gewesen sein, damals.
Aber inzwischen scheint sich durch Emigration das Problem flußabwärts verschoben zu haben.

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Man muss dazusagen, dass zwischen all den toten Fischen, leeren Lenorflaschen und kaputten Kühltruhen, die damals im Strom trieben, nicht mehr sooo viel Platz für Schaum war.

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Wir wohnten im ausgebauten Dachgeschoß rechterseits. Eines Tages klebten an allen Briefkästen rechterseits Zettel, daß zwischen X und Y Uhr das Wasser wegen Arbeiten am Abwasser abgestellt werde. Bei uns klebte nichts.

Aber macht nichts, man denkt ja mit, also die Toilette erst nach Y Uhr wieder gespült, sogar mit Sicherheitsabstand und Handwerker im Haus hören waren auch nicht mehr. Fataler Fehler. Sie hatten überall geklingelt und gesagt, daß die Arbeiten sich bis zum nächsten Tag hinziehen, nur bei uns nicht.

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Tja, dann durften die Jungs bei der Arbeit "wisch you were" von Pink Floyd auflegen.

Hier zieht sich die Sache auch noch hin, wie es scheint, wurde ein Teil der Wasserleitung zwischen unten und hier durch Wurmlöcher verlegt. Eines der Abflussrohre nimmt wohl auch Regenwasser auf (weiß der Geier woher), und so ist unten beim Nachbarn nicht nur die Schlafzimmerwand aufgekloppt, sondern auch die Butze nass, obwohl ich mich strikt daran gehalten habe, weder abzuspülen noch sonstiges Wasser auf die Reise nach unten zu schicken.

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Meine Eltern hatten ein Haus Marke "Siedlungsbau" aus den 1930ern mir viel Eigenleistung des Bauherren.
Wie die Abwasserrohre verlegt waren, wußten wir imemr nur punktuell. Zum Beispiel als das Abwasser in mein Zimmer stieg und stieg und stieg... zeitgleich tröpfelte es von der Decke. Ob und wenn ja wie ein Zusammenhang bestand... wir erfuhren es nie.

Mein erx-Mitbewohner legte mal den Strom im ganzen Haus lahm als er die Leitung anbohrte beim Versuch, eine Hängematte aufzuhängen, was sowieso eine selten dämliche Idee war, da die Wände aus Lehm waren. Er nahm dann doch lieber den Eichenbalken an der Decke nachdem wir wieder Strom hatten.

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Mit einem Schlag das ganze Haus stromfrei zu kriegen, Respekt! Das läßt freilich wenig schmeichelhafte Schlussfolgerungen zu, was den dort verbauten Stand der Installationstechnik angeht.

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Das Haus selber hatte wahrscheinlich nicht mal 'ne Baugenehmigung- erbaut im 18. Jahrhundert. Die Hauselektrik war auf dem Stand der 1950er, inklusive dieser coolen Drehschalter für's Licht. Die Leitung da an der Wand quer drüberzuziehen hat wahrscheinlich einiges an Kabel gespart.

Ja, war eine reife Leistung- er hatte den Kabelstrang zum Sicherungskasten erwischt.

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Ehrlich gesagt finde ich 60 Piepen angemessen für eine solche Arbeit.
-
Die Sache mit dem Praktikum ist eine gute Idee; das würde ich auch besuchen. Wir wären dann eine neue Generation Praktikum sui generis!

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(Trollbeitrag durch Blogger.de-Admin gelöscht.)

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@ziwo: Du müsstest wahrscheinlich Silberputzmittel auf Deine rauhe Zunge schmieren und dann alle Teekannen und Kerzenhalter sauber polieren. ;-)

@don ferrando: Ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich 60 Öre zuviel verlangt finde, wenn gewissenhaft gearbeitet wird. Der Vorgang ist nicht trivial, und ich glaube schon, dass die Chose deutlich länger hält, wenn das jemand macht, der Erfahrung damit hat und weiß, worauf es ankommt.

Den Laufradsatz, der jetzt am Mercier rollt, hatte ich vor ca. 15 Jahren für Sir Walter I in Auftrag gegeben und nicht geschont oder übermäßig gepflegt. Da hat sich voriges Jahr erstmals eine Speiche verabschiedet, wobei ich das auf ein Ausweichmanöver ein, zwei Tage vorher schieben würde, das mich in voller Fahrt vom Bordstein runter auf die Straße zwang. Bei schlampigerer Arbeit im Laden von Willi Altig hätte es wohl schon viel früher schon mal *pling* gemacht.

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(Trollbeitrag durch Blogger.de-Admin gelöscht.)

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Oder Fahrradspeichen als Eßstäbchen zweitverwenden. Aber da müssen wir uns wohl keine Sorgen machen (zumal es von Shimano meines Wissens zwar Anglerzubehör, aber keine Reiskocher gibt).

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Hier ein schöner Bastelvorschlag von Marcel.

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Ja, wobei dieses Artefakt (über dessen Abbildung ich just gestern auch in irgendeinem Fahrradblog gestoßen war) die Frage aufwirft, ob sich der gute Marcel nicht einfach einen Zentrierständer bauen wollte und sich dann sagte, ach, der geht auch als Kunscht. ;-)

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Zur Ehrenrettung des Schraubers sei gesagt, dass das Einspeichen, auch wenn es optisch schon mal was hermacht, die Fleissarbeit ist, nach der die sorgfältige Arbeit losgeht. Das Zentrieren des Laufrads steht ja noch an, es darf keine Seiten- und Höhenschläge haben, wobei erstere leichter zu beheben sind als letztere. Dann wird das Rad abgedrückt und dann wird nachzentriert. Das alles ist eine Arbeit, bei der man ganz pedantisch sein muss, denn wir reden ja von Toleranzen im Bereich des Bruchteils eine Millimeters. Kurz: Obiges Rad sieht wie ein Rad aus, wird aber noch nicht fahrbereit sein. Aber immerhin! Respekt, der erste Schritt ist getan. Ich selbst bin zum Zentrieren, soweit es über das Beheben eines kleinen Seitenschlags hinaus geht, zu faul - und habe zum Glück Freunde mit Zentrierständer...

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Ich schätze mal, Abdrücken und Zentrieren dürften in den 60 Euro enthalten sein. Diesbezüglich kann er seine Fähigkeiten jetzt unter Beweis stellen, da ich keinen Zentrierständer habe, kann ich hier nämlich auch kaum mehr tun als als gemäßigte Seitenschläge ausbügeln. Aber zumindest habe ich dieses Hinterrad soweit ohne nennenswerte Höhenschläge zusammengefrickelt und genügend Grundspannung auf allen Speichen, mit der man weiterarbeiten kann.

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Das klingt erst einmal nach viel Geld. Aber man muss bedenken, dass ein Kunde, der ein Laufrad bauen lässt, Perfektion erwartet. Da liegen die Toleranzen bei 0,3 Millimeter. Es würde niemand akzeptieren, wenn der Schrauber sagt: Ich mach's für 2o.- EUR, aber dafür eiert das Rad halt einen Millimeter nach links und nach rechts.

Auf die Palme gehe ich bei den Preisen der Schlüsseldienste. Die stellen jeden Chirurgen in den Schatten...

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Wie gesagt, dass das unsittlich viel Geld verlangt wäre, wollte ich auch nicht insinuieren, ich war halt im ersten Moment etwas überrascht. Das war damals vor der Umrüstung von Sir Walter, und da hatte ich noch nicht so recht die Vorstellung, mit was für Stunden- oder Tagessätzen da kalkuliert wird. In der Zwischenzeit habe ich dort ja das eine oder andere machen lassen (und beim Blick auf die Summen und Zusammensetzungen der Rechnungen schon paarmal ein ähnliches Gefühl gehabt wie in der BMW-Vertragswerkstatt).

Mit Schlüsseldienst habe ich selber keine Erfahrungen, die zugefallene Wohnungstür meiner früheren Wohnung habe ich mit bisschen Werkzeug vom Nachbarn selber aufgekriegt ohne was kaputtzumachen - und in der Folge durfte ich diese limitierte Fähigkeit auch bei einigen Nachbarn im Haus erproben, denen das gleiche Malheur passiert war. Irgendwann waren oben rechts neue Nachbarn aus Südosteuropa eingezogen und wenige Tage drauf sah ich den Mann am vergeblich am Türschloß rumfummeln. Ich habe mich auch dran versucht, aber es war abgeschlossen (und er hatte den Schlüssel verloren, zudem war es ein gutes Schloss). Dann fragte er mich, wieviel wohl der Schlüsseldienst koste, ich meinte mit 250 Mark müsse er schon rechnen, darauf antwortete er, "okay, für gleiche Geld macht mir Kumpel auch neue Tür mit Rahmen." Sprachs und trat die Tür ein...

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Für gute Handwerksleistung zahle ich gerne.
Allein schon, damit es solche Leute auch fürderhin gibt.
Aber langsam ist es manchmal schon schwierig, überhaupt noch eine guten Handwerksmeister zu finden.

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Also der Installateur zum Beispiel, den mein Vermieter immer beauftragt, wenn hier etwas anliegt, ist schon ein Guter. Dass sich hier im Haus innerhalb von 100 Jahren ein paar sehr, ungewöhnliche (und auch nicht dokumentierte) Leitungsverläufe etabliert haben, dafür kann der Handwerker ja nichts.

Ansonsten hatte ich beim Umzug hierher das Problem, den kurzen Weg zum Autoschrauber meines Vertrauens eingebüßt zu haben. Man fährt nicht mal eben für TÜV und Abgasuntersuchung und dergleichen 290 Kilometer einfache Strecke. Die Glaspaläste der Vertragswerkstätten meide ich ja geflissentlich aufgrund unschöner Erfahrungen, und so habe ich dem hier ansässigen Autohaus Yildirim (das neben dem bodenständigen Werkstattbetrieb auch mit gebrauchten Ober- und Luxusklassenautos handelt) eine Chance gegeben - und es nicht bereut.

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Wie gut, dass ich auch Preislisten Düsseldorfer Fahrradschrauber habe:

http://guterbubi.wordpress.com/2013/06/26/ich-hab-die-haare-schon/#comment-1032

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Schlüsseldienst? Da treibt's mir noch immer die Tränen in die Augen, obwohl es schon mehr als 10 Jahre her ist.
Damals der Umzug von der Studi-Stadt in die erste Fulltime-Job-Stadt. Ich war schon vorab in der neuen Stadt in nem Übergangsappartment und hatte ne Katzensitterin in der Studi-Stadt. Umzug von der neuen Stadt aus organisiert. Am entscheidenden Wochenende dann fiebrige Erkältung und ziemlich neben der Spur ... und wohl nicht gewohnt zwei Schlüsselbunde und zwei Handys zu haben ... auf dem Weg zum Auto an die Hosentasche gefasst und raus ... Tür zu ... Schlüsselbund der neuen Stadt in der Hose, aber der entscheidende Schlüssel in der Wohnung ... nur Diensthandy in der Hand ... Tel der Freundin mit Schlüssel nicht im Kopf (verfluchte Handys) und sie nicht im TelBuch, sondern Geheim-Nr ... Freitagabend ... Schlüsseldienstnummern von der Auskunft schicken lassen ... warten ... Schloss kaputt ... neues Schloss mit riesigen Problemen beim Einbau ... die Viertelstunden liefen nur so durch ... und dann war ich um 730 DM leichter ... und heulte wie nen Schlosshund.

... am nächsten Tag zeigte mir mein Vater auf, dass ich doch den Autoschlüssel dabei hatte und nur zu der Freundin mit dem Schlüssel hätte hinfahren müssen, wenn ich nicht an ihre TelNr kommen konnte ... :-(
Sollte mir noch einmal eine Tür zufallen, würde ich mir erst gewaltig das Hirn zermartern bevor ich die Schlüsseldienstmafia nochmal anrufen würde.

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OT
Hier wurde ja die Ziwo Beiträge gelöscht. Das kannte ich in der dark side of neuss noch gar nicht?

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Das kommt schon vor, wenn gewisse Schicklichkeitsgrenzen überschritten sind. Hier war nicht ich derjenige, der auf den "delete"-Button geklickt hat. Manchmal besorgt unser "sondaschüla x" das auch selber, wenn er wieder nüchtern ist. Bisweilen kommt es auch vor, dass ein kompletter User-login von ihm mit sämtlichen Kommentaren unter diesem Benutzernamen vom Gesamtadmin gelöscht wird. Meist, nachdem irgendwo Beschwerde geführt wurde, und ich vermute mal, so auch in diesem Fall.

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(Trollbeitrag durch Blogger.de-Admin gelöscht.)

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(Trollbeitrag durch Blogger.de-Admin gelöscht.)

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This one is dedicated to Mark.

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Haha, das ist wirklich nett, vielen Dank!

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Sehr schön.

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(Trollbeitrag durch Blogger.de-Admin gelöscht.)

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