Dienstag, 10. März 2015
Doitschland verspielt seine digitale Zukunft!!!1elf


O Gott, wenn das der Thomas Knüwer sieht. Dann ist für den Digitalstandort Deutschland mal wieder Matthäi am Letzten...

... link (62 Kommentare)   ... comment


Freitag, 6. März 2015
Hügelchen und Bügelchen
Für das Wochende sind Temperaturen von über 15 Grad versprochen, und entsprechend kulminiert in den hiesigen MAMIL-Kreisen die Vorfreude. In den sozialen Medien verabreden sich die üblichen Verdächtigen schon zu Laktatorgien, Geschwindigkeitsbesäufnissen und möglichst hochprozentigen Höhenmetern. René Zimmermann, Initiator der Wintertrainingsrunden und wortgewaltiger Dichter des Düsseldorfer Radsports, gibt auf Facebook die Parole aus: "Ich will Kurz-Kurz die Hügelchen... Bügelchen." Um das mal für die Radsport-Laien zu übersetzen: "Mir schwebt vor, in Trikot mit kurzen Ärmeln und kurzer Radhose mächtige Steigungen zu bewältigen und ansonsten Tempo zu bolzen, als gäbe es kein Morgen."

Nun habe ich ja anders als der Kollege Kreuzbube kein Geschwindigkeits-Fastengelübde abgelegt. Im Prinzip spräche also wenig bis gar nichts dagegen, der rotgrauen Rakete den Staub aus den Speichen zu blasen und mich einer der ambitionierten Gruppen anzuschließen. Auf der anderen Seite habe ich in den Winterrunden nicht so konsequent mittrainiert, dass ich mühelos mitkäme, wenn es morgen und übermorgen zur Sache geht. Hügelchen und Bügelchen, das schränkt sich im Moment bei mir noch gegenseitig etwas ein. Wahrscheinlich werde ich für Sonntag also doch lieber einen Soloritt im selbstgewählten Tempo ins Auge fassen. Venlo könnte man ja mal anfahren. Oder Hürtgenwald, das wären schon knapp zwei Drittel der für dieses Jahr angedachten Tour zur Botrange, dem höchsten Berg Belgiens. Oder vielleicht mit dem Zug nach Düren und dann von dort aus mal Eifel erobern? Hach, so viele Möglichkeiten...

... link (6 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 1. März 2015
Es ist angerollt!
Mit der heutigen Auftaktrunde der Klassikerausfahrt darf die Saison als eröffnet gelten. Der Sohn der Aphrodite (bei dieser Veranstaltung auch als Signore Cratoni bekannt) war heute nicht mit uns - trotzdem ließ uns Poseidon mit Regen in Ruhe, dafür brachte sich Aiolos heute mit stürmischen Böen nachdrücklich in Erinnerung.



Von dem ursprünglichen Plan, das Teilnehmerfeld wie auf der Rommerskirchen-Runde in eine schnellere Gruppe mit längerer Strecke und eine nicht ganz so zügige Gruppe auf kürzerer Distanz einzuteilen, sind die Organisatoren dann doch abgerückt. Der neue Plan war, man fährt die 65-km-Runde, und wer dann noch nicht genug hat, bekommt Nachschlag.



Auf der Rheinuferpromenade der übliche Slalom inklusive einer Schrecksekunde wegen eines querschießenden Hundes. Doch die Fahrerin des Fausto-Coppi-Rads reagierte souveran, und der Rest der Truppe bremste auch so wohldosiert, dass Karambolagen vermieden wurden.



Kurz vorm Burgplatz kamen uns René Zimmermann und seine ambitionierten Radsportrecken entgegen, wenn ich das neongelbe Nutrixxon-Trikot in der Millisekunde richtig zuordnen konnte. Wahrscheinlich wird mir nachher die Kinnlade runtersacken, wenn ich lese, was diese Truppe heute zusammengekurbelt hat. (Update: Es ist noch mehr, als ich erwartet habe: Um die 140 Kilometer haben die Kollegen heute runtergespult - Respekt!).



Jenseits der Flughafenbrücke führte die Strecke mittenrein in mein linksrheinisches Radelrevier - und voll gegen den Wind. So richtig eingegroovt hatte sich die Gruppe auf dem Teilstück zwischen der Kläranlage und Strümp noch nicht, da gab es zum Teil Riesenlöcher zuzufahren, irgendwie suchte der Pulk noch nach seinem idealen Tempo, und offen gestanden empfand ich das als ziemlich anstrengend.



Da kam der Ampelstopp an der Xantener Straße genau richtig, um das weit versprengte Fahrerfeld wieder zusammenzuführen. Und anschließend klappte das mit dem Zusammenfahren merklich besser. Übrigens war es wieder schön zu sehen, dass die Klassikerausfahrt keine reine Altherren-Veranstaltung ist; der Schönheit eines schlanken Stahlrahmens können auch etliche Fahrerinnen etwas abgewinnen.



Und so rollten wir über die Wirtschaftswege in meinem linkrsrheinischen Hometurf, kurz vor Willich runter nach Schiefbahn, am langen Lulatsch dann wieder in Richtung Meerbusch - allerdings nicht weiter in die sattsam bekannte Badendonker Straße (auf der man bekanntlich nie allein fährt), sondern mit einem weiteren Schlenker über Zollhaus und die Alte Landwehr zur Broicherseite, wo Bauer Berrisch heute kein Schlachtfest feierte. Schade, denn ich hätte zu diesem Zeitpunkt durchaus etwas Herzhaftes vertragen können.



Und als dann an der Kreuzung Broicherseite-Badendonker der kürzestmögliche Heimweg lockte, klinkte ich mich an dieser Stelle vorzeitig aus. Nachdem ich am Tag zuvor schon einen Alleinritt zur Halde absolviert hatte (siehe Bild)...



...konnte ich es damit gut sein lassen für heute.

... link (11 Kommentare)   ... comment